ANSCHOBER: Wieviele Opfer von Waffenfetischisten sind noch notwendig, bis VPFP endlich die Blockade von mehr Sicherheit durch weniger Waffen aufgeben ?

Grüne fordern anläßlich des heutigen Aktionstages am Linzer Hauptplatz strenges Waffengesetz und haben bereits entsprechenden Parlamentsantrag eingebracht

Der Sicherheitssprecher der Bundesgrünen, Rudi Anschober, appelliert an VPFP, ihre verhängnisvolle Blockade einer Verschärfung des Waffengesetzes endlich aufzugeben. Anschober: "VPFP agieren in der Waffenfrage ähnlich verantwortungslos wie in den vergangenen Jahren bei der überfälligen Promillereduktion im Straßenverkehr. Mittlerweile zeigt sich, daß viele Opfer des Straßenverkehrs vermieden hätten werden können, wenn VPFP bereits früher den Weg für 0,5 Promille freigegeben hätten. Denn der Effekt nach der nunmehrigen gesetzlichen Regelung ist eindeutig und brachte eine Verringerung um dutzende Straßenverkehrstote. Nun wiederholt sich diese verantwortungslose Blockade bei der Verschärfung des Waffengesetzes. Wieviele unschuldige Opfer von Waffenfetischisten sind noch erforderlich, bis VPFP endlich ihre Blockade aufgeben und mehr Sicherheit durch eine Abrüstung in den privaten Haushalten zuzulassen?"

Die Grünen setzen daher auf den zunehmenden öffentlichen Druck auf VPFP: "Eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung unterstützt die Forderung nach einer Abrüstung der privaten Haushalte. Es ist hoffentlich nur mehr eine Frage der Zeit, bis sich durch den zunehmendne öffentlichen Druck VPFP von der Verteidigung einer kleinen Lobby von Waffenfetischisten abwenden und wie bei der Promillefrage mehr Sicherheit ermöglichen."

Die Grünen unterstützen deshalb aktiv den heutigen Aktionstag der Plattform "Waffen weg" am Linzer Hauptplatz und werden im Parlament weitere Schritte zur Umsetzung eines Waffensicherheitsgesetzes setzen.

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