FP-Haberler: Dank der Arbeitsplatzpolitik von ÖVP und SPÖ bald keine Pensionen mehr?

Handelsangestellte und Baugewerbe am stärksten betroffen

St. Pölten, OTS - "Die EU-Erweiterer von ÖVP und SPÖ sind schon wieder fleißig am Werk, die Arbeitslosenrate in Niederösterreich noch höher schnallen zu lassen", stellte heute der freiheitliche LAbg. Wolfgang Haberler fest. Während die Gefahr der Überschwemmung von ausländischen Billigarbeitskräften immer näher rücke, laufe die Arbeitsplatzvernichtungsmaschinerie des Landeshauptmannes und dessen Stellvertreter auf Hochtouren.****

Haberler:"Unter dem Deckmantel des Ansteigens der sich im Dienstverhältnis befindenden Menschen täuschen Pröll und Co. nach wie vor gerne über die traurige Arbeitsmarktsituation in Niederösterreich hinweg." Alleine im Vorjahr stieg die Arbeitslosenzahl in Niederösterreich um 6000 Personen, während die Bediensteten einen Anstieg von 11.000 zu verzeichnen hatten. Der freiheitliche Arbeitervertreter hat jedoch eine Erklärung für dieses Phänomen:"Eine hochbezahlte qualifizierte Arbeitskraft wird gegen drei, unter der Mindestgrenze bezahlte, Beschäftigte ausgetauscht. Diese von schwarz und rot geförderten "Mac - kost - nix – Jobs" zerschlagen langsam, aber sicher das soziale Netz, da keine Pensionsversicherung einbezahlt und somit später auch kein Anspruch auf diese geltend gemacht werden kann." Besonders prekär sei die Situation derzeit im Baugewerbe. "Unsere Arbeiter werden derzeit massiv von ausländischen Kräften von ihren Arbeitsplätzen vertrieben", so der freiheitliche Mandatar. "Die Erleichterungen bei Firmengründungen und der dadurch entstehende Mißbrauch machen es den inländischen Arbeitern beinahe unmöglich sich zu etablieren."

Landeshauptmann Pröll ist aufgefordert, diesen Mißbrauch von Firmenkonzessionen ein Ende zu bereiten und den Tatsachen endlich ins Auge zu sehen. "Dank der bisherigen Arbeitsplatzpolitik von ÖVP und SPÖ hat Niederösterreich die höchste Arbeitslosenrate seit dem zweiten Weltkrieg zu verzeichnen. Es müssen Maßnahmen gesetzt werden, um eine überhastete EU-Osterweiterung und den damit verbundenen Massenansturm an Billigarbeitskräften auf den heimischen Arbeitsmarkt zu verhindern", schloß Haberler.

Rückfragen & Kontakt:

Alexandra Weinheber-Janota
Pressereferentin
Tel.: 02742/200-3948

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FKN/FKN