Berghauptmannschaft. * Illegale Sohle 1A war "für jeden Besucher erkennbar und vom

Jausenraum einsehbar". Vorausmeldung zu NEWS Nr. 39. 23. September98

Wien (OTS) - In einem Exklusivinterview mit dem Nachrichtenmagazin NEWS, das in der morgen erscheinenden Ausgabe abgedruckt ist, bestätigt der gerettete Bergmann Georg Hainzl jene Vorwürfe gegen die Berghauptmannschaft, die am Mittwoch zur Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen den Leobener Berghauptmann Wolfgang Wedrac geführt haben. Hainzl - der knapp vor dem Unglück selbst mit Abbauarbeiten auf der "verbotenen" Sohle beschäftigt war - erinnert sich, daß Wedrac "in den letzten paar Monaten zwei oder drei Mal" das Bergwerk besichtigt hat. Der gerettete Bergmann behauptet weiters, daß die "Sohle 1A für jeden Besucher erkennbar und sogar vom Jausenraum einsehbar war". Hainzl weiters im NEWS-Interview: "Es war auch ersichtilch, daß dort abgebaut wurde."

Weiters schildert Hainzl, daß bei den zuvor angekündigten Begehungen durch die Bergbehörde, "manche Stollen mit Tüchern zugehängt wurden, damit niemand reingeht".

Hainzl abschließend zu den Überprüfungen durch die Bergbaubehörde:
"Die hätte schon genau schauen müssen, daß alles mit rechten Dingen zugeht. Genauere Kontrollen hätten sie machen müssen."

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