Josef Bramer-Retrospektive in Baden

LH Pröll würdigt den Künstler und Menschen

St.Pölten (NLK) - "Niederösterreich ist stolz auf einen seiner profiliertesten Künstler", erklärte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gestern bei der Eröffnung der Josef Bramer-Retrospektive im Badener Frauenbad, einem der schönsten Ausstellungszentren Österreichs. Anlaß ist der 50. Geburtstag des Künstlers, der zwar in Wien geboren wurde, aber im Mostviertel aufgewachsen ist, von der Landschaft um Scheibbs künstlerisch geprägt ist und von sich sagt: "Das Ötscherland ist meine Heimat."

Landeshauptmann Pröll würdigte den Künstler Josef Bramer, der sich nie Moderichtungen unterworfen hat, aber auch den "liebenswerten Menschen Joschi Bramer". Beide zusammen, so der Landeshauptmann, ergeben den "Kaspar", der immer wieder im Mittelpunkt der Bilder steht, ein weiser Narr, der sich über die Welt den Kopf zerbricht, negative Zeiterscheinungen aufzeigt, aber dabei immer positiv denkt. Bramer sei kein Weltverbesserer, bemühe sich aber, mit seiner Kunst die Welt zu verbessern.

Der große Andrang bei der gestrigen Eröffnung - unter anderem kam ein Autobus mit einer großen Mostviertler "Abordnung", an der Spitze der Scheibbser Bürgermeister Landtagsabgeordneter Ing. Leopold Gansch - kündigt bereits einen großen Erfolg der Retrospektive im Badener Frauenbad an. Die Ausstellung ist bis 2. November Dienstag bis Sonntag von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 19 Uhr geöffnet.

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