Posch: Kurzbauers Vorwürfe an Schlögl sind haltlos

Für Chaos auf A 1-West ist Verkehrsdichte und Fehlen einer 3. Spur verantwortlich

Niederösterreich (OTS-SPI) Als völlig haltlos bezeichnete SPÖ-Landesgeschäftsführer Oswald Posch die Vorwürfe der
ÖVP in Richtung von Innenminister Schlögl wegen der
Zustände auf der Westautobahn: "Es handelt sich dabei um ein vorausschauendes "Anpatzen" gegen den erfolgreichsten Niederösterreich-Minister in der Regierung, weil für die
Zustände auf der West nicht die Beamten der Exekutive oder
deren Ausstattung verantwortlich sind, sondern, wie ich auch
aus meiner jahrzehntelangen Erfahrung als Benutzer der
Westautobahn weiß, folgende Punkte:

- Der starke Anstieg des Verkehrsaufkommens in den

letzten Jahren aufgrund des Falls des "Eisernen
Vorhanges".

- Die ungeeignete "Durchmischung" des Verkehrs, weil

viele Fahrzeuglenker über lange Strecken auch bei
langsamer Geschwindigkeit die linke Spur benutzen und dadurch die rechte Fahrspur nur unzureichend genutzt
ist.

- Das Fehlen einer 3. Fahrspur - zumindest bis in den

Bereich Steinhäusl."

Posch: "Das alles sind Gründe, für die der Innenminister am allerwenigsten verantwortlich ist - und auch nicht die sehr bemühten Gendarmeriebeamten auf den Autobahnen."

"Die ÖVP sollte daher ihre parteipolitisch motivierte Attacke gegen den Innenminister bleiben lassen und sich statt dessen
für den dringend nötigen Ausbau der Westautobahn stark
machen", sagte Posch abschließend.
(schluss)

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