Kurzbauer ortet grobe Versäumnisse bei Innenminister

Niederösterreich, 22.9.98 (NÖI) Raschen Handlungsbedarf gleich in zweierlei Hinsicht ortet der VP NÖ Abg.z.NR Johann Kurzbauer für Innenminister Karl Schlögl. Zum einen herrschen auf der Süd-und Westautobahn in Niederösterreich fast schon chaotische Zustände. Unfälle wegen völliger Verkehrsüberlastung stehen auf der Tagesordnung. Der Exekutive sind aber für die Überwachung bzw. strenge Kontrollen die Hände gebunden. Ihr fehlt es an Personal, Geld und technischer Ausstattung.****

Gleichzeitig nimmt auch das Schlepperwesen immer drastischere Formen an. So wurden allein in Niederösterreich bis Mitte
September bereits 2373 illegale Grenzgänger aufgegriffen. Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich noch weit höher. Bekannt ist auch, daß die Schlepperbanden zusehends brutaler agieren und sich immer besser organisieren. Abhilfe können auch hier nur mehr Personal sowie der Einsatz moderner Technik schaffen, stellt Kurzbauer klar.

Für Kurzbauer steht fest: Innenminister Schlögl muß jetzt handeln! Sowohl die Sicherheit auf der Straße als auch die Grenzsicherheit gehören schleunigst wieder hergestellt, geht es doch hier um die Sicherheit und das Wohl der Bevölkerung! Und noch eines. Wenn der Innenminister hier argumentiert, sparen zu müssen, so spart er zweifelsohne am falschen Platz, hält Kurzbauer abschließend fest.
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