FCG: Rundumschlag Landesrat Leitls gegen Arbeitnehmerinteressen unnötig!

Wien (OTS) - "Es ist langsam unerträglich, daß in regelmäßigen Abständen ÖVP-Wirtschaftsbundfunktionäre in der Öffentlichkeit sich auf Kosten der Arbeitnehmer profilieren wollen!", kritisiert FCG-Bundessekretär Karl Klein die Aussagen Landesrat Leitls in der "Presse" vom 22.09.1998.

Die Forderungen Leitls nach einer völligen Zerschlagung des "Sozialmodells Österreich" und Umwandlung in das Amerikanische Modell der "Almosengesellschaft" sind nicht nur abzulehnen, sie sind unüberlegt und unnötig.

Es ist doch nicht nötig, die üblichen Killerphrasen zu dreschen, wenn schon jeder weiß, daß Lohnnebenkosten Teil der Arbeitskosten sind und als solche Teilkosten werden, die der Arbeitnehmer zu erarbeiten hat. Es ist unerträglich, wenn laut Leitl Transferleistungen zu Almosen erklärt werden und die Sozialversicherung österreichischer Prägung abgeschafft werden soll. Völlig unverständlich ist die Forderung Leitls nach Abschaffung der Abfertigung. Er stellt sich damit vor allem gegen die ÖVP-Oberösterreich, die derzeit die Abfertigung modernisieren und für die Zukunft sichern möchte!

Wie sagten die alten Lateiner? "Hättest Du geschwiegen, wärst Du ein Philosoph geblieben!"

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