Porsche AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Der neue 911 hat weltweit
eingeschlagen - Porsche meldet erneuten Wachstumsschub

Stuttgart/Paris. Einen erneuten Wachstumsschub und eine weitere Ergebnisverbesserung im abgelaufenen Geschäftsjahr 1997/98 (1.August bis 31. Juli) gibt heute die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, bekannt. Vorstandsvorsitzender Dr. Wendelin Wiedeking: Beide Modellreihen haben gleichermaßen dazu beigetragen. Der neue 911 hat weltweit hervorragend eingeschlagen, und die Nachfrage nach dem Boxster ist ungebrochen stark."

Der Umsatz konnte im Konzern nach vorläufigen Zahlen um etwa 20 Prozent auf rund 4,9 Milliarden Mark ausgeweitet werden. Produziert wurden rund 38.000 Fahrzeuge und damit rund 17 Prozent mehr als im Vorjahr; etwa 8.000 Einheiten davon - ausschließlich Boxster -wurden in Finnland gefertigt.

Der Absatz konnte um 13 Prozent auf rund 36.600 Fahrzeuge erhöht werden; er wuchs etwas geringer als die Produktion, weil weltweit im Zusammenhang mit der Markteinführung von 911 Coupe und Cabriolet die Pipeline zu den Importeuren und Vertriebstöchtern aufgefüllt werden mußte. Auf den Boxster entfielen rund 18.800, auf den 911 etwa 17.800 Einheiten - darunter rund 5.000 Exemplare des ausgelaufenen luftgekühlten Modells. Der Überschuß nach Steuern im Geschäftsjahr 1997/98 hat sich deutlich überproportional zum Umsatz entwickelt (Vorjahr: 139,4 Millionen Mark).

Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich im Konzern um 2,4 Prozent auf 8.151 (Vorjahr: 7.959); bei der Porsche AG blieb sie mit 7.020 Mitarbeitern nahezu auf Vorjahresniveau.

Aufgrund der starken Nachfrage nach beiden Modellreihen wird Porsche sein Geschäft im laufenden Geschäftsjahr 1998/99 erneut ausweiten. Bei einer weiteren Steigerung von Produktion und Absatz erwartet Porsche konzernweit einen Umsatz von mehr als fünf Milliarden Mark.

Auf einer Pressekonferenz vor französischen Journalisten in Paris gab Wiedeking außerdem bekannt, daß die in Gründung befindliche neue

Vertriebsgesellschaft "Porsche France" am 1. Januar 1999 ihre Arbeit aufnehmen wird. "Um unsere Marktposition in diesem Land, dem fünftgrößten Automobilmarkt der Welt, weiter auszubauen, hatten wir mit unserem langjährigen Importeur, der Sonauto S.A., Gespräche aufgenommen, die Vertriebs- und Servicefunktionen neu zu organisieren und zu strukturieren. Es ist ein wesentliches Kernelement der weltweiten Vertriebsstrategie von Porsche, in den wichtigsten Absatzmärkten unsere Sportwagen über eigene Tochtergesellschaften zu vertreiben", sagte Wiedeking.

Porsche verfügt bereits in den USA, Großbritannien, Japan, Australien, Italien und Spanien über eigene Vertriebsgesellschaften. Und auch das Deutschland-Geschäft wird direkt von der Porsche AG gesteuert. In den anderen Ländern arbeitet Porsche ausschließlich mit Importeuren zusammen

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