Eröffnung der BH Wien-Umgebung

Pröll: Endgültig Herr im eigenen Haus

St.Pölten (NLK) - Bei der heutigen feierlichen Doppeleröffnung und Segnung des neuen Amtsgebäudes des Bezirksgerichtes Klosterneuburg und der Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der September beinhalte bewegende und bewegte Tage für Niederösterreich. Die Eröffnung des neuen Funkhauses in St.Pölten, des Landeskrankenhauses Grimmenstein und der neuen BH in Klosterneuburg seien Symbole für die besondere Philosophie Niederösterreichs am Weg ins nächste Jahrtausend: einerseits ein neues Herz mit mehr Kraft errichtet zu haben und andererseits in den Regionen Dienstleistungen anzubieten. Die BH Wien-Umgebung war die letzte Verwaltungseinheit, die noch in Wien tätig war. Nunmehr sei man endgültig heimgekehrt nach Niederösterreich und "Herr im eigenen Haus".

Der Grundsatz "näher zum Bürger, schneller zur Sache", sei nicht nur ein Schlagwort, sondern mit Leben erfüllte Philosophie. Diese Philosophie sei für die Errichtung der Landeshauptstadt und für alle regionalpolitischen Anliegen gültig. Sei es durch die Anbindung St.Pöltens mit modernen Kommunikationstechnologien mit den Verwaltungsstellen oder dadurch, daß die Verwaltung nicht als Obrigkeit, sondern als Serviceeinrichtung für die Bevölkerung auftritt. Auf dem Weg zu einer konkurrenzfähigen Top Ten-Region Europas verfolge Niederösterreich das Ziel eines aktiven Standortes durch Minimierung der Verwaltungsarbeit und Optimierung der Arbeit der Bürger. Zudem wolle man ein attraktiver Lebensraum sein, in dem der scheinbare Konflikt zwischen Ökologie und Ökonomie aufgelöst wird, und nicht zuletzt eine Insel der Menschlichkeit, wobei die Verwaltung gefordert ist, menschlich zu agieren.

Justizminister Dr. Nikolaus Michalek sprach davon, wie wichtig eine nahe Rechtsversorgung sei. Hier finde der wesentliche Kontakt zwischen der Justiz und den Bürgern statt, mehr als 90 Prozent aller Kontakte entfallen auf die Bezirksgerichte. Dieser Bedeutung habe man Rechnung getragen, nicht zuletzt auch durch die Erneuerung der Justizbauten. Das Büro und Amtsgebäude wurde innerhalb von 16 Monaten errichtet, bietet insgesamt 270 Mitarbeitern Platz und kostete rund 250 Millionen Schilling.

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