Weinwirtschaft zeigt Offensivstrategie und Eigeninitiative

Pröll: 100.000 Landsleute leben vom Wein

St.Pölten (NLK) - "Niederösterreichs Weißweine zählen zu den weltbesten. Und auch die Rotweine können sich sehen lassen. Das ist auch der Grund dafür, daß die Exporte von Jahr zu Jahr steigen", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung Forum NÖ.

Es freue ihn, so der Landeshauptmann, daß die Aussichten auf die heurige Ernte recht gut seien. "Und ich hoffe auch, daß in den nächsten Wochen das Wetter mitspielt, sodaß ein gutes Tröpferl in ausreichender Menge zu erwarten ist."

In Niederösterreich gibt es 20.000 Winzer. Zusammen mit Familienangehörigen, den Mitarbeitern im Weinhandel und bei Genossenschaften leben rund 100.000 Landsleute vom Wein. Damit sich der Weinbau weiterentwickeln könne, seien sowohl Initiativen in der Vermarktung als auch bei der Ausbildung in den Landwirtschaftlichen Fachschulen notwendig, sagte Pröll. Genau da wolle das Land aktiv mithelfen.

Pröll hob ausdrücklich einige erfolgreiche Offensivstrategien und Eigeninitiativen der Winzer hervor: "Die Winzer aus dem Retzerland werden im Oktober zum Beispiel erlesene Weine im japanischen Olympiaort Nagano präsentieren. Und für die Ski-Weltmeisterschaft im Jahr 2001 werden wir in der nächsten Woche bereits niederösterreichischen Wein zum Weltmeisterschaftswein taufen."

Angesprochen auf den "Weinherbst Niederösterreich" sagte Pröll:
"Ich bin stolz auf diese großartige Idee der Niederösterreich-Werbung. Mit mehr als 560 Veranstaltungen in 55 Weinorten ist dies wohl die größte weintouristische Initiative in ganz Europa. Der Weinherbst ist ein Tourismusangebot, das noch dazu zur Landschaft und zu den Menschen paßt."

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