Die europäischen Grundbesitzer (ELO) fordern verstärkte Entwicklung des ländlichen Raumes

Reduktion der Mittel für die Agrarproduktion undenkbar

In einer heutigen Aussendung verlangen WWF und BirdLife die Abkehr von der Förderung der produzierenden Bauern und statt dessen mehr Geld für den Naturschutz. In diesem Zusammenhang wurde der Eindruck erweckt, daß die ELO diese Forderung unterstützt. Das Generalsekretariat der ELO kann den Aussagen von WWF-Österreich keinesfalls zustimmen und weist diese Fehlinterpretation scharf zurück. Im Gegensatz dazu fordern die European Landowners Organisation (ELO) vom Agrarministerrat keine wie auch immer geartete Reduktion der Mittel für die Agrarproduktion.

Die Aussendung von WWF-Österreich steht im Gegensatz zu den Originalaussagen des Brüsseler Büros und spiegelt in keiner Weise die Ansichten der Grundbesitzer wider. Es handelt sich hierbei offensichtlich um die private Meinung einer Mitarbeiterin von WWF Österreich.

Die europäischen Grundbesitzer (ELO) treten für die verstärkte Entwicklung des ländlichen Raumes in Europa auf der Basis des europäischen Modells der Agrarpolitik ein. Für Naturschutzanliegen und Projekte wie Natura 2000 muß von den dafür verantwortlichen Stellen (DG XI) das notwendige Budget bereitgestellt werden, um die Belastungen für die Grundeigentumer und Bewirtschafter auszugleichen. Schließlich weist die ELO mit Nachdruck auf die notwendige Kontinuität wirtschaftlicher Aktivitäten in Natura 2000 Gebieten hin und verlangt deshalb, daß dafür mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden.

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