KIH AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

Ettlingen (ots-ad hoc) - Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.

Deutliches Umsatzwachstum bei KIH

In der Berichterstattung über die Hauptversammlung der KIH Kommunikations Industrie Holding AG am 18. August 1998 in Ettlingen sind bereits alle Maßnahmen zur Beseitigung der Problemfelder bei KIH analysiert und kommentiert worden. Ergänzend hierzu teilt die Verwaltung von KIH mit:

Der Umsatz der KIH-Gruppe hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 1998 um 16,3 % auf 101,2 Mio. DM zugenommen. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum lag der Umsatz bei 87 Mio. DM einschließlich der Umsätze aus dem wehrtechnischen Geschäft, das zwischenzeitlich an die STN Atlas Elektronik GmbH veräußert worden ist. Für das Geschäftsjahr 1998 wird vorbehaltlich von Änderungen im Konsolidierungskreis ein Umsatz auf Vorjahreshöhe (1997: 214,3 Mio. DM) erwartet.

Ebenfalls gut entwickelt hat sich im 1. Halbjahr 1998 der Auftragseingang, der mit 92,4 Mio. DM fast den guten Vor- jahresstand von 100,3 Mio. DM erreicht hat, in dem jedoch noch die wehrtechnischen Auftragseingänge enthalten waren. Der Auf-tragsbestand zum 30. Juni 1998 ist mit 36 Mio DM deutlich nie- driger als im Vorjahr (55,5 Mio DM). Hierzu hat neben dem Weg- fall des wehrtechnischen Auftragsbestandes auch eine Erfassungs- weise beigetragen, die den Auftragsbestand restriktiver abgrenzt als in der Vergangenheit.

Die Personalentwicklung mit 843 Mitarbeitern zum 30. Juni 1998 zeigt im Vergleich zum Vorjahr (831 Mitarbeiter), daß das Ausscheiden der 50 zu STN Atlas Elektronik GmbH gewechselten Mitarbeiter durch die Einbeziehung bisher nicht konsolidierter Gesellschaften der PAT-Gruppe und durch Personaleinstellungen in der EBT-Gruppe überkompensiert worden ist.

Die nach den hohen Verlusten des Vorjahres, die Rheinmetall Elektronik nicht zu vertreten hat, erforderlich gewordenen Restrukturierungsmaßnahmen sind mit erheblichen Kosten verbunden. Auch die Schließung weiterer, noch nicht voll- ständig beseitigter Verlustquellen führt zu außerplanmäßigen Aufwendungen. Insgesamt wird sich daher auch für 1998 ein Ver- lust nicht vermeiden lassen, zumal die Zinsbelastung infolge der verschlechterten Bilanzstruktur nochmals gegenüber dem Vor- jahr steigen wird. Zum 30. Juni 1998 hat sich ein Verlust vor Steuern von 4,2 Mio DM ergeben.

Die Rheinmetall Elektronik AG hat zum 1. November 1997 75,5 % der Stammaktien der KIH AG von der Energie Baden-Württemberg AG (vormals Badenwerk) übernommen und übt die unternehmerische Führung erst seit Anfang 1998 aus. Sie wird die KIH-Gruppe erstmals im Geschäftsjahr 1998 konsolidieren.

Ende der Mitteilung
Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HER/05