Koczur: Multikulturelle Kindergartenerziehung ist Integration

Rosenkranz sollte sich besser informieren

St.Pölten, (SPI) - Als unsachlich und inkompetent weißt SPÖ-Klubobmann Anton Koczur die Kritik der freiheitlichen Landessekretärin, Landtagsabgeordneter Rosenkranz bezüglich der multikulturellen Erziehung in Niederösterreichs Kindergärten zurück. "Frau Rosenkranz übt sich hier in Vorurteilen und stellt via Aussendung Behauptungen auf, die jeglicher Grundlage entbehren. Anscheinend bedient sie sich nur der üblichen Art der FP-NÖ gut durchdachte Ideen mies zu machen, um damit von den Problemen ihrer eigenen Landesorganisation abzulenken", meint Koczur.
Tatsache ist vielmehr, so der Klubobmann weiter, daß es sich bei den sogenannten Stützkräften in Niederösterreichs Kindergärten um junge Frauen - beispielsweise aus der Türkei oder dem EX-Jugoslawien - mit österreichischem Schulabschluß handelt, die bereits seit Jahren den Kindergärtnerinnen mit höherem Ausländeranteil zur Hand gehen – hauptsächlich um anfängliche Verständigungsschwierigkeiten und Sprachbarrieren leichter überwinden zu können und so ein Zusammenwachsen der Gruppe zu erleichtern. In einem zweijährigen berufsbegleitenden Lehrgang – einem EU-Projekt übrigens – soll diesen jungen Landesbediensteten nun auch das pädagogische Rüstzeug vermittelt werden..
"Frau Rosenkranz verkennt also die Situation vollkommen. Die interkulturelle Erziehung in unseren Kindergärten dient nämlich vor allem der Integration beim Zusammentreffen verschiedener Kulturen. Daß die ausländischen Kinder dabei sehr wohl auch unsere Sprache erlernen ist eine logische Schlußfolgerung. Es ist einfach unseriös mit unrichtigen Behauptungen und Vermutungen, Fehlinformationen an die Bevölkerung weiterzugeben", betonte Koczur abschließend. (schluß) dh

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200

Landtagsklub der SPÖ NÖ

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN