15 Jahre ÖKOMBI: 4,5 Mio. LKW-Ladeeinheiten von der Straße auf die Schiene

Wien (OTS) - Die ÖKOMBI - der Zusammenschluß von güterbeförderndem Gewerbe, Spedition, verladender Wirtschaft und ÖBB - feiert ihr 15jähriges Bestehen. Im Rahmen der Generalversammlung der UIRR-Internationale Vereinigung der Gesellschaften für den Kombinierten Verkehr Schiene-Straße zog ÖKOMBI-Geschäftsführer Stefan Hofer Bilanz über 15 Jahre Kombinierten Verkehr in Österreich. Von ihrer Gründung 1983 bis Ende 1998 wird ÖKOMBI rund 4,5 Millionen LKW-Äquivalente von der Straße auf die Schiene gebracht haben.

Das "Jubiläumsjahr" könnte für ÖKOMBI ein besonders erfolgreiches werden. Mit einem Aufkommensplus von über 22 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres verlief das erste Halbjahr 1998 für die Rollenden Landstraßen der ÖKOMBI positiv, erklärte Hofer. Dazu tragen - neben der Rabattaktion auf der Brenner-RoLa, die die Auslastung der erfolgreichsten Rollenden Landstraße trotz Kapazitätserweiterung gegenüber den Vorjahreszahlen um 32 % steigerte, auch die Aufwärtsentwicklung der Wels - Szeged - RoLa bei, die ein 42%iges Plus gegenüber 1997 verzeichnet. Der unbegleitete Kombinierte Verkehr legte bisher um rund 1 % gegenüber dem Vergleichszeitraum 1997 zu. Im laufenden Jahr könnte ÖKOMBI, setzt sich der Trend fort, ein Transportvolumen von insgesamt 500.000 LKW -Ladungseinheiten im begleiteten und unbegleiteten Kombinierten Verkehr erreichen und den Konzernumsatz auf öS 1,5 Mrd. steigern, prognostizierte Hofer. Mit einem Sendungsanteil von derzeit über 25 Prozent am gesamteuropäischen Kombiverkehrsaufkommen ist die ÖKOMBI auch international erfolgreich.

Ziel für 2005: RoLa-Aufkommen verdoppeln

In den nächsten zehn Jahren könnten die Rollenden Landstraßen ihr derzeitiges Aufkommen verdoppeln und der unbegleitete Kombinierte Verkehr sich weiter etablieren. Wenn die Entwicklung auf den internationalen vor allem aber südosteuropäischen Transportmärkten weiter anhält, sind für die Verwirklichung dieses hochgesteckten Zieles aber alle Partner des Kombinierten Verkehrs gefordert, an der Qualitäts- und Leistungsverbesserung des Kombinierten Ladungsverkehrs mitzuwirken:

* So soll der unbegleitete Kombinierte Verkehr durch eine kontinuierlichere und nachvollziehbare Tarifpolitik, die langfristigen Equipment - Investitionen der Frächter rentabler machen und

* betriebliche Leistungen wie Laufzeiten, Serviceleistungen, Sicherheitsmaßnahmen, usw. für den unbegleiteten Huckepackverkehrs deutliche Verbesserung erfahren.

Im Bereich der Rollenden Landstraßen könnten

* administrative Erleichterungen, etwa bei dem komplizierten MwSt.-Rückerstattungsverfahren,

* gezielte Förderungsmaßnahmen wie, die Rabatt-Aktion auf der Brenner-RoLa und

* Strukturbereinigungen in "alten" Relationen und

* Verdichtung des RoLa-Angebotes auf der Donau-, Tauern-, Schober- und Phyrnachse

noch mehr LKWs von der Straße auf die Schiene bringen, erklärte Hofer. Gleichzeitig müsse man sich verstärkt um die osteuropäischen Länder als Konsumenten des Kombinierten Verkehrs bemühen.

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