Heinzl: Vier Wände zum Wohnen die man sich leisten kann

Günstige Finanzierung für Startwohnungen; Eigentum ohne hohe Anzahlungen

St. Pölten, (SPI) - "In Niederösterreich wurden seit dem Jahr 1993 22.000 Wohnungen im großvolumigen Wohnbau errichtet - eine großartige Leistung des Landes und des verantwortlichen LHStv. Ernst Höger. Mit dieser Wohnbauoffensive wurde zwar der eklatante Fehlbestand der letzten Jahre nahezu abgebaut, es gibt allerdings noch immer bestimmte Teilbereiche im Wohnungsbau, der unsere verstärkte Aufmerksamkeit verdient", stellt der St. Pöltner SP-Nationalratsabgeordnete Anton Heinzl fest. Vor allem im Bereich Start- und Jugendwohnungen sowie im Bereich des kleinvolumigen Wohnbaus für Einzelhaushalte müssen Aktivitäten gesetzt werden.****

Wohnen in den eigenen vier Wänden ist für viele Jugendliche - und zwar viel früher als noch vor einem Jahrzehnt - ein Traum, der rasch verwirklicht werden soll. Hohe Mieten, Ablösen und hohe Anzahlungen lassen den Traum jedoch rasch zum Alptraum werden. "Viele zusätzliche Kosten der Haushaltsgründung und des Berufsanstieges verunmöglichen vielen jungen Menschen bis 30 Jahren eigenen Wohnraum anzuschaffen", kritisiert Heinzl. "Was Abhilfe schaffen könnte, ist der Bau von Jugendwohnhäusern, eine gesetzliche Regelung und Förderung für die Finanzierung von Miet- und Eigentumswohnungen von Jugendlichen sowie Eigentum ohne hohe Anzahlungen sowie erst in späteren Jahren steigende Rückzahlungen. Für Jugend-Startwohnungen könnte - in Anlehnung an die Superförderung des Landes NÖ - ein eigenes Fördermodell geschaffen werden", so der St. Pöltner SP-Politiker.

"Wir müssen neuen gesellschaftlichen Entwicklungen einfach Rechnungen tragen. Bevölkerungspolitisch wird es in den kommenden Jahrzehnten zu einem wahren Boom bei den Singlehaushalten kommen. Auch diesem Bereich ist im Rahmen des Wohnbaus verstärktes Augenmerk zu widmen. Kleinere Wohneinheiten -Singlehaushalte beispielsweise mit 50 m2 Wohnfläche - sind eine sinnvolle Ergänzung und müssen vermehrt angeboten werden. Überlegenswert wäre auch eine Art von "Baurechtsaktion" für Jugend-Eigentumswohnungen, die Rückzahlungen könnten sich nach der finanziellen Leistungsfähigkeit der Jugendlichen richten", so Heinzl abschließend.
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