84 Prozent der NÖ Frauen mit ihrem Leben zufrieden

Prokop präsentierte neue Frauenstudie

St.Pölten (NLK) - 84 Prozent der niederösterreichischen Frauen sind mit ihrem Leben zufrieden, 48 Prozent der Frauen sind verheiratet, 34 Prozent ledig, die Familie hat bei den niederösterreichischen Frauen allgemein einen sehr hohen Stellenwert. 58 Prozent fühlen sich Männern gegenüber beim Einkommen und im Haushalt benachteiligt, im Verhältnis zu den Männern sind die Frauen immer noch schlechter ausgebildet, 20 Prozent sorgen sich um ihre wirtschaftliche Zukunft und ein Teil hat Angst vor der eigenen Pflegebedürftigkeit. Das sind die wesentlichsten Ergebnisse der NÖ Frauenstudie, die von der NÖ Landesakademie in Auftrag gegeben, vom Institut Dr. Brunmayr erstellt und heute in St.Pölten von Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop präsentiert wurde.

Die Studie beschäftigt sich mit dem Leben und der Situation der Frauen in Niederösterreich. Insgesamt wurden 1.067 niederösterreichische Frauen zwischen 18 und 60 Jahren befragt. Laut Studie steigt die Zufriedenheit mit dem Bildungsniveau. Frauen mit Kindern sind mit ihrer Lebenssituation weniger zufrieden als Frauen ohne Kinder. Auch die Lebensprioritäten der jungen Frauen unterscheiden sich grundlegend von denen der 40 bis 60jährigen: Junge Frauen wollen in erster Linie das Leben genießen, bei den älteren stehen die eigenen Kinder an erster Stelle.

Prokop bezeichnete die Studie als wichtiges Instrument, um sich noch besser den Anliegen der Frauen widmen zu können. Niederösterreich habe mit seinen Frauenförderprogrammen bereits viel unternommen, um Frauen zu unterstützen: "Um den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern, wurden bereits zahlreiche Projekte gestartet, auch im Rahmen des Nationalen Aktionsplanes für Beschäftigung wird der Bund Niederösterreich 30 Millionen zur Verfügung stellen". Für die Gleichbehandlung im Beruf seien noch wirksame Maßnahmen zu erarbeiten, außerdem wären die Kinderbetreuungseinrichtungen den Bedürfnissen der Familien anzupassen. Aus der nächsten Kinderbetreuungsmilliarde würde die Hälfte für die Betreuung von Kleinkindern unter drei Jahren sowie von Schulkindern zwischen 7 und 14 Jahren verwendet.

Zur Sorge um die Zukunft erklärte Prokop, daß sie sich bei Pensionen das Modell eines Versorgungsausgleiches und Pensionssplittings nach Ehescheidungen vorstellen könne. Das Heft habe aber der Bund in der Hand. Prokop: "Auch vor der eigenen Pflegebedürftigkeit braucht niemand Angst zu haben. In Niederösterreich haben wir mit Pflegeheimen und sozialmedizinischen Diensten optimal vorgesorgt."

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