Belgiens Kronprinz am 22.9. mit Wirtschaftsdelegation in der WKÖ

Hochkarätiges Belgien-Seminar mit Vizepremier Di Rupo und Konzernchefs - Wirtschaftsbeziehungen sollen verstärkt werden

pwk - Kronprinz Philippe von Belgien eröffnet am Dienstag, 22. September in der Wirtschaftskammer Österreich im Beisein von Präsident Maderthaner ein Seminar über das "EU-Partnerland Belgien". In Begleitung des Kronprinzen kommt eine hochrangige belgische Wirtschaftsdelegation nach Wien, der neben Vizepremier und Wirtschaftsminister Elio Di Rupo, der Präsident des belgischen Unternehmerverbandes Karel Boone sowie Vertreter namhafter Großkonzerne angehören. Der Besuch des Thronfolgers ist ein wirtschaftliches Follow-up des vorjährigen Österreich-Besuches des belgischen Königspaares und hat die Intensivierung der österreichisch-belgischen Wirtschaftsbeziehungen zum Ziel. ****

Im Rahmen des Seminars, für das sich über hundert österreichische Geschäftsleute angesagt haben, wird der belgische Vizepremier über die aktuelle Wirtschaftslage seines Landes informieren. Weitere Mitglieder der belgischen Delegation (unter anderem die Chefs von Großkonzernen wie Solvay, Koramic Building, Corona Lotus und Cockerill Sambre) wollen sich vor allem auf die Chancen für österreichisch-belgische Kooperationen beziehen. Der einzige Österreicher unter den Seminar-Vortragenden, Wienerberger-General Erhard Schaschl, referiert über die Partnerschaft seines Unternehmens mit der belgischen "Koramic Building".

Belgien ist einer der zwölf wichtigsten Wirtschaftspartner für Österreich. 1997 betrug das bilaterale Handelsvolumen rund 31 Mrd S.

Die österreichischen Lieferungen nach Belgien, die 1997 den Wert von 12,2 Mrd S erreichten, haben seit dem EU-Beitritt kräftig zugelegt. Von 1995 bis 1997 betrug der Zuwachs im Jahresdurchschnitt 13,6 Prozent. In den ersten fünf Monaten 1998 setzte sich das Wachstum mit 14,5 Prozent fort.

Die Bezüge aus Belgien (1997: 18,8 Mrd S) entwickelten sich seit dem EU-Beitritt mit durchschnittlich + 6 Prozent im Jahr wesentlich langsamer als die Lieferungen. Von Jänner bis Mai 1998 war ein Anstieg von 3,7 Prozent festzustellen.

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Dr. Ernst Huber

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