INTERREG-Projekt niederösterreichisch-tschechische Grenzregion

Regionalisierungsmittel zur Ankurbelung der Wirtschaftskooperation

St.Pölten (NLK) - Nachdem Eco Plus im Oktober 1997 mit der Durchführung des Projektes "Möglichkeiten der Wirtschaftskooperation in der österreichisch-slowakisch-tschechischen Grenzregion von Bratislava bis Breclav" begonnen hat, wird dieser Ansatz der Aktivierung grenznaher und -überschreitender Kooperationen nunmehr vervollständigt. Die NÖ Landesregierung hat 2,65 Millionen Schilling Förderungen aus Regionalisierungsmitteln genehmigt, mit der auch die restlichen Regionen an der niederösterreichisch-tschechischen Grenze in einem Folgeprojekt untersucht werden sollen. Betroffen davon sind die Bezirke Hollabrunn, Horn, Waidhofen an der Thaya, Zwettl und Gmünd sowie die tschechischen Bezirke Znojmo, Trebic, Jindrichuv Hradec, Ceske Budejovice und Cesky Krumlov.

Die Erfahrungen aus dem ersten Projektteil zeigen, daß die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Niederösterreich und Tschechien neun Jahre nach der Ostöffnung im allgemeinen nur schwach ausgeprägt sind. Darauf aufbauend sollen die Chancen und Barrieren grenzüberschreitender Kooperation nun durch eine repräsentative schriftliche und mündliche Befragung quantifiziert werden. Die aus dieser umfassenden Analyse erarbeiteten Handlungsstrategien und Projekte sollen in der Folge als Impulsgeber für die schwach entwickelte Wirtschaftskooperation in dieser Region wirken.

Das Projekt läuft voraussichtlich bis Dezember 1999, Schwerpunkte werden die Bereiche technische Infrastruktur, Umwelt, Soziales, Recht, Wirtschaft und Finanzierung sein. Die Ergebnisse der Regionalanalyse und begleitender Workshops werden interessierten Investoren und Beratungsinstitutionen in Form eines "Kooperations-und Investitionshandbuches" inklusive interaktiver Aufbereitung auf CD-ROM zur Verfügung gestellt.

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