Niederösterreich soll eine eigene Postdirektion erhalten:

Durch Umstrukturierungen von Wien nach St.Pölten

St.Pölten (NLK) - Niederösterreich soll eine eigene Postdirektion erhalten: Im Rahmen der derzeit noch stattfindenden Umstrukturierung der Post und Telekom Austria AG, die seit 1. Mai 1996 die Rechtsnachfolgerin der Post- und Telegraphenverwaltung ist, könnte diese Neuordnung nach Angaben von Landesrat Dr. Hannes Bauer möglich werden. In Niederösterreich betreuen über 4.500 Beschäftigte 636 Postämter und rund 720.000 Haushalte.

"Es ist nicht einzusehen, daß Niederösterreich mit 27,22 Prozent Anteil an den österreichischen Postämtern keine eigene Direktion hat. In Salzburg mit einem Anteil von nur knapp 6 Prozent gibt es bereits seit 1997 eine eigene Direktion", gab Bauer heute zu bedenken. Darüber hinaus benötige man in der Direktion in Wien demnächst eine neue Unterkunft. Die Post überlegt daher bereits, weitere Organisationseinheiten, also vor allem die Geschäftsbereiche Schalter und die Filialnetzsteuerung, zu dezentralisieren. Bauer: "St.Pölten würde sich hier zwingend anbieten". Außerdem könnte nach diesem Vorbild auch die Finanzlandesdirektion dezentralisiert werden. Die NÖ Landesregierung unterstützt die Forderung von Landesrat Bauer und wird demnächst an die Post herantreten.

In der Post und Telekom Austria AG sind jetzt nur mehr die sogenannte "Gelbe Post" und der Busdienst verblieben. Seit 23. Juli 1998 ist die TELEKOM eine Tochter der Post und Telekom AG. Die Postdirektion in Wien betreut mit Wien, Niederösterreich und dem Burgenland rund 47 Prozent aller österreichischen Haushalte.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2172

Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK