Krankenhäuser der Südregion arbeiten mehr zusammen

Wiener Neustadt wird Landesschwerpunkt-Krankenhaus

St.Pölten (NLK) - Die Krankenhäuser im Süden Niederösterreichs, also Mödling, Baden, Wiener Neustadt, Neunkirchen und Grimmenstein werden künftig mehr zusammenarbeiten. Das wurde gestern beim sogenannten "Südgipfel" zwischen den Landesräten Dr. Hannes Bauer und Mag. Wolfgang Sobotka sowie Vertretern des NÖGUS (Niederösterreichischer Gesundheits- und Sozialfonds) vereinbart: So werden die Krankenhäuser Baden und Mödling, die gemeinsam 650 Betten haben, in der Unfall-Chirurgie, in der Akutpsychiatrie und in der Gynäkologie zusammenarbeiten. Wiener Neustadt und Neunkirchen werden insbesondere in der Orthopädie und in der Unfallchirurgie kooperieren, Wiener Neustadt und Grimmenstein in der Neurologie. Das Krankenhaus Wiener Neustadt soll - nach dem Vorbild von St.Pölten und Krems - zu einem Landesschwerpunkt-Krankenhaus werden. Spitzenmedizinische Einrichtungen wie die Strahlentherapie werden bestehen bleiben, neu dazukommen soll eine Neurochirurgie mit 35 Betten und eine Dermatologie mit 30 Betten. Bei Bedarf soll auch eine Herzchirurgie eingerichtet werden. Sobotka: "Derzeit wird noch geprüft, ob Niederösterreich eine zweite Herzchirurgie überhaupt benötigt. Klarheit darüber soll eine Studie bringen." Dazu Bauer:
"Wenn ja, würde sich Wiener Neustadt anbieten."

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