FP-Rosenkranz: Multikulturelle Erziehung in Kindergärten schaden nur den ausländischen Kindern - Abkehr vom Integrationsprinzip?

St. Pölten (OTS) - Die freiheitliche Landessekretärin LAbg. Barbara Rosenkranz warnte heute eindringlich vor einer multikulturellen Erziehung von Ausländerkindern in ihrer Muttersprache im Kindergarten. Dies, so die Mandatarin, würde negative Auswirkungen besonders im anschließenden Besuch der Volksschule habe, wo diese Kinder mangels ausreichender Deutschkenntnisse nur schwer dem Unterricht folgen könnten. In der Folge kämen aber auch österreichische Schüler "zum Handkuß", weil zwangsläufig die Qualität des Unterricht dadurch leide.****

Rosenkranz bezog ihre Kritik auf die erst vor kurzem erfolgte Eröffnung des ersten berufsbegleitenden Lehrganges für "interkulturelle Pädagogik" durch Landesrätin Traude Votruba, der 18 fremdsprachige Mitarbeiterinnen auf eine multikulturelle Erziehungstätigkeit in niederösterreichischen Kindergärten vorbereiten soll. Und die Finanzierung dieses Kurses durch das Land soll bereits gesichert sein. "Es ist unverständlich, daß das Integrationsprinzip fallengelassen wird, mit dem man immerhin gute Erfahrungen gemancht hat", stellte Rosenkranz fest. "Den Kindern tut man damit nichts Gutes, sie werden zu Außenseitern gestempelt!" Im übrigen sei der Großteil der österreichischen Bevölkerung der Auffassung, daß sich Fremde den Inländern anzupassen hätten, und nicht umgekehrt, schloß Rosenkranz.

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