Nowohradsky weist F–Unterstellungen zum Kanalgesetz auf das schärfste zurück

Gemeinden bereichern sich sicherlich nicht an Kanalgebühren

Niederösterreich, 17.9.1998 (NÖI) LAbg. Herbert Nowohradsky wies heute die Unterstellungen des F–Klubobmannes, daß sich die Gemeinden an Kanalgebühren, bereichern würden im Namen aller Bürgermeister zurück. Ganz genau das Gegenteil sei nämlich der Fall: Alle Gemeinden, die mir bekannt sind, versuchen aus ihren Budgetmitteln den Kanal mitzufinanzieren, um soziale Härtefälle auzuschalten.****

Zu den ohnehin schon längst bekannten Forderungen des F-Klubobmannes, erklärte Nowohradsky, daß dies wieder einmal lediglich populistisch sind. Über die Auswirkungen ihrer Forderungen haben sich die F offensichtlich noch keine Gedanken gemacht. So würde die Berechnung nach Wasserverbrauch zu noch viel größeren sozialen Ungerechtigkeiten führen. "Ich denke da nur an die dadurch auftretende Bevorzugung von Zweitwohnsitzern zulasten von Hauptwohnsitzern,oder die Benachteiligung kinderreicher Familien, die auf kleinem Wohnraum leben müssen."
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