Krammer: Handels- und Import-Verbot für exotische Tiere und Pflanzen

Jüngste "Aufgriffe" in Niederösterreich erfordern rasches handeln

St. Pölten, (SPI) - "Ein völliges Handels- und damit auch ein Importverbot für exotische Tiere und Pflanzen für Private ist ein Gebot der Stunde. Jüngste Aufgriffe, naturgemäß besonders häufig in der Urlaubszeit, zeigen, daß das "Milliardengeschäft" mit exotischer Fauna und Flora weiterhin ein florierender Geschäftszweig ist", stellt die niederösterreichische SP-Landtagsabgeordnete Christine Krammer heute fest. Der illegale Handel und die Haltung von streng geschützten Tieren und Pflanzen habe in letzter Zeit stark zugenommen. Allein in Wien wurden im vergangenen Jahr mehr als 2.200 von der Zollfahndung beschlagnahmt, die Dunkelziffer der bereits am Transport verendeten Tiere bzw. der erfolgreich geschmuggelten beträgt ein Vielfaches.****

Vogelspinnen, Nashornleguane, Chamäleons, Riesenschnecken, Krötenechsen oder Boas gehören zu den "Trendtierarten", aber auch viele tropische Zierfische für Aquarianer finden illegale Wege nach Österreich. "Beim Transport ereignen sich dann Tragödien - mehr als die Hälfte der Tiere sterben aufgrund der Transportbedingungen und der tagelangen Gefangenschaft in engsten Behältnissen ohne Wasser und Futter", so Abg. Krammer weiter. Mit einem generellen Verbot des Handels und der Haltung von exotischen Tieren, aber auch der Verschärfung der Strafen für Schmuggel muß auch auf eine verstärkte Information der "Tier- und Pflanzenliebhaber" gedrängt werden. Tierliebe mit Exoten geht oftmals den falschen Weg", so Krammer abschließend.
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