Bundesländer-Versicherung im 1. Halbjahr 1998

Wien (OTS) - Die Bundesländer-Versicherung AG erzielte im ersten Halbjahr 1998 im direkten Versicherungsgeschäft ein Prämienvolumen von 6.695,0 Mio. Schilling.

Dem Branchentrend entsprechend wurde die Entwicklung in der Sachversicherung im wesentlichen vom wettbewerbsbedingten Prämienrückgang in den Kfz-Sparten beeinflußt. Im Gegensatz dazu weisen die sonstigen Sachversicherungssparten im Vergleich zum ersten Halbjahr 1997 eine Steigerung von 26,8 Mio. Schilling oder 1,5% aus. Überdurchschnittlich entwickelten sich in den ersten sechs Monaten 1998 die Prämieneinnahmen in der Unfallversicherung. Gegenüber dem ersten Halbjahr 1997 wurde ein Prämienplus von 13,4% auf 246,1 Mio. Schilling verbucht. Für die gesamte Schaden-Unfallversicherung ergibt sich daraus im Berichtszeitraum ein Prämienrückgang um 2,4% oder 96,1 Mio. Schilling auf 3.832,1 Mio. Schilling.

Das Neugeschäft in der Lebensversicherung läuft zufriedenstellend und liegt bei den meisten Produkten über den Planwerten. Die Einführung des neuen Risikotarifs hat dazu wesentlich beigetragen. Dennoch konnte damit die nach wie vor hohe Zahl abreifender Verträge - vor allem bei den sogenannten Salcherpolizzen - nicht zur Gänze kompensiert werden. Darüber hinaus trägt die Zurücknahme des Einmalerlagsgeschäftes dazu bei, daß die verrechnete Prämie in der Lebensversicherung mit 1.364,7 Mio. Schilling um 6,6% gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres zurückliegt.

Die Krankenversicherung erreicht mit Prämieneinnahmen von 1.498,2 Mio. Schilling (- 0,3%) in etwa das Niveau des ersten Halbjahres 1997.

Die Schadenzahlungen der BUNDESLÄNDER weisen per 30. 6. 1998 gegenüber dem ersten Halbjahr 1997 insgesamt einen Rückgang um 293,6 Mio. Schilling (- 5,9%) auf 4.692,4 Mio. Schilling aus. Deutlich unter dem Vorjahresniveau lagen dabei mit insgesamt 1.459,6 Mio. Schilling (- 16,7%) die Leistungen in der Lebensversicherung. Die darin enthaltenen ausbezahlten Gewinnanteile betrugen im ersten Halbjahr 1998 397,7 Mio. Schilling, das entspricht einem Rückgang von 12,2% gegenüber den ersten sechs Monaten 1997. Für den selben Zeitraum weist die Sachversicherung ein Leistungsminus von 1,9% auf 1.988,6 Mio. Schilling aus. Die darin enthaltenen Leistungen der Unfallversicherung mit 115,8 Mio. Schilling liegen um 8% höher als im Vorjahr. Die Leistungszahlungen in der Krankenversicherung stiegen hingegen wieder um 3,2% oder 38,0 Mio. Schilling auf 1.244,2 Mio. Schilling.

Der Betriebsaufwand der BUNDESLÄNDER entwickelte sich im ersten Halbjahr 1998 positiv. Einerseits wirkte sich der gesunkene Personalstand dämpfend auf die Kosten aus, zum anderen zeigten sich - durch Konzernbildung beeinflußt - gesteigerte Effizienzen und Synergien, insbesondere im EDV-Bereich. Die gesamten Aufwendungen -exklusive Provisionen - sind im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr um 3,2% gesunken. Die Provisionen erhöhten sich dagegen um 6,2%.

Der Mitarbeiterstand der BUNDESLÄNDER sank zwischen 30.6.1997 und 30.6.1998 von 3.514 auf insgesamt 3.342 MitarbeiterInnen. Davon sind 1.595 (- 36) im Innendienst und 1.747 (- 136) im Außendienst beschäftigt.

Die Kapitalanlagen der BUNDESLÄNDER beliefen sich per 30.6.1998 -exklusive Depotforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft - auf insgesamt 49,1 Mrd. Schilling. Damit lagen sie um 1.679,2 Mio. Schilling über dem Vergleichsstichtag des Jahres 1997. Seit dem Bilanzstichtag 31.12.1997 sind die Kapitalanlagen um 989,5 Mio. Schilling angewachsen. Die abgegrenzten Finanzerträge der drei Bilanzabteilungen erhöhten sich im ersten Halbjahr 1998 gegenüber dem ersten Halbjahr 1997 um 7,4% auf 1.690,7 Mio. Schilling.

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