Silbernes Komturkreuz für Tiroler Landtagspräsidenten Mader

Pröll: Großer Föderalist und Verbündeter

St.Pölten (NLK) - Bei der heutigen Verleihung des Silbernen Komturkreuzes mit dem Stern des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich an den Tiroler Landtagspräsidenten Ing. Helmut Mader in St.Pölten sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, es sei nicht alltäglich, daß ein derartig hohes Ehrenzeichen ins "Ausland" gehe, was ein Zeichen der Verbundenheit beider Länder darstelle.

Präsident Mader sei ein "großer Föderalist", der in seiner politischen Tätigkeit in Tirol als Mitglied des Landtages, der Landesregierung und als Präsident des Landtages sowie als Bundesrat stets für gute Zusammenarbeit über Bundesländergrenzen hinweg eingetreten sei. Dies sei die Grundlage für einen Föderalismus, für den Österreich europaweit beneidet werde. Die Zusammenarbeit bei Fragen des Konsultationsmechanismus und der Bundesstaatsreform habe ihn als "Verbündeten" ausgewiesen, was wieder einmal unter Beweis stelle, wieviel persönlicher Kontakt gerade in der Demokratie ausmache, insoferne es stets darauf ankomme, wer wo Verantwortung trage.

Mader, der seit über 25 Jahren regelmäßig seinen Urlaub in Baden verbringt und seit frühester Jugend mit Niederösterreich und seiner Bevölkerung in Kontakt ist, zeigte sich zutiefst erfreut über diese erste derartige Auszeichnung außerhalb Tirols und nannte in diesem Zusammenhang niederösterreichische Einrichtungen wie das Hilfswerk als österreichweites Vorbild. In seiner Dankesrede ging Mader auch auf den in Niederösterreich geborenen und in Tirol wirkenden Kaiser Maximilian ein, der 1518 mit der Einberufung des Generallandtages erstmals das Gefühl für Föderalismus entstehen ließ und damit den eigentlichen Grundstein legte, daß sich Österreich heute als Summe seiner Bundesländer präsentiere.

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