ÖBB-Reaktion auf Gewerkschaftsvorwürfe

Hinweis: An die Redaktionen
Aufgrund der Rückmeldung einiger Kollegen übermitteln wir erneut die ÖBB-Aussendung.....

Die wirtschaftliche Entwicklung der Bahn ist alles andere als besorgniserregend=

In einer ersten Reaktion zur Pressekonferenz der Fraktion sozialistischer Gewerkschafter der Eisenbahn (GdE) sagt ÖBB-Generaldirektor Dr. Helmut Draxler: "Das übliche Ritual vor Lohnrunden und Wahlen hat nun eingesetzt" und wünscht sich von der Fraktion sozialistischer Gewerkschafter "die Rückkehr zu einem sachlich geführten Dialog. Die bisher erzielten Erfolge basierten auf breitem Konsens quer durch das ganze Unternehmen".****

FAKTEN SPRECHEN FÜR DIE ÖBB
Draxler dazu: "Die Fakten sprechen für sich! Die Bilanz weist ein Rekordergebnis aus. Die ÖBB etablieren sich im Spitzenfeld der europäischen Eisenbahnen. Die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Erneuerungsprozeß ist extrem hoch. Wenn die Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter ihre Pressekonferenz mit ‚Die Bahn in Not‘ bezeichnet, dann ist das reine Polemik! Wir wollen das Rad nach vorne drehen, und nicht zurück. Würden wir alle Forderungen der Gewerkschaft erfüllen, würden sich die Steuerzahler schön bedanken."

REKORDBILANZ 1997
1997 war für die ÖBB das beste Geschäftsjahr seit der Unternehmensgründung. Ein Erfolgstrend, der sich auch im ersten Halbjahr 1998 fortsetzte. Rail Cargo Austria (RCA), der Güterverkehrsbereich der ÖBB, zählt zu den erfolgreichsten Cargo-Bahnen in Europa! Im Vergleich zum Abschneiden anderer Industriebetriebe etablieren sich die ÖBB als starker Player in Europa.

HOHE IDENTIFIKATION DER MITARBEITER
Der zum Teil schmerzliche Erneuerungsprozeß ist wohl durchdacht und wird auch von einer überwiegenden Mehrheit der Mitarbeiter mitgetragen. Laut Gallup-Umfrage unterstützen 7 von 10 Mitarbeitern die eingeleiteten Modernisierungsmaßnahmen. Dies deshalb, da wörtlich "die früheren Strukturen veraltet, unzeitgemäß und so nicht mehr lebensfähig" gewesen sind. Diese hohe Identifikation ist in Anbetracht der angespannten Wirtschaftslage ebenfalls rekordverdächtig.

DURCH INVESTITIONSOFFENSIVEN SIND ÖBB BESCHÄFTIGUNGSMOTOR
Die ÖBB stehen vor der größten bisher dagewesen Markt- und Investitionsoffensive. Insgesamt werden in den nächsten vier Jahren in den Bereichen Absatz und Infrastruktur mehr als 50 Mrd. S investiert und damit mehr als 13.000 Arbeitsplätze in der Wirtschaft gesichert. Die ÖBB sind somit einer der größten heimischen Investoren und gleichzeitig Arbeitsplatz-Motor.
Aus dem Cash-Flow werden die ÖBB rund 10 Mrd. S Investitionen in Doppelstockwagen, Redesignwaggons für Pendler, innovative Güterwaggons und 75 Hochleistungslokomotiven "Taurus" finanzieren.

Abschließend faßt Draxler zusammen: "Die wirtschaftliche Entwicklung der Bahn ist alles andere als besorgniserregend. Wir setzen den bisherigen Erfolgskurs gemeinsam fort! Die Aufführung eines Rollenspieles Belegschaftsvertretung gegen Management schadet dem Ansehen des Unternehmens und ist völlig unangebracht. Immerhin lobt auch die Gewerkschaft die Produktivitätssteigerung der ÖBB im Ausmaß von 28 Prozent sowie die Tatsache, daß die Bahn weiterhin das sicherste Verkehrsmittel Österreichs ist.."

Auf die Kritik des Gewerkschaftsvorsitzenden Gerhard Nowak betreffend der Vergrößerung des Vorstandes von drei auf derzeit fünf Mitglieder antwortet Draxler zynisch: "Herr Nowak möge sein Gedächtnis strapazieren. Schließlich war er es, der im Aufsichtsrat eine Aufstockung der Vorstandsmitglieder forderte!"

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