Kreativer ÖBB-Ansatz zur Lösung der Lehrlingsproblematik

Die ÖBB sind einer der bedeutendsten Arbeitgeber des Landes. "Wir sind uns der sozialen und volkswirtschaftlichen Verantwortung für unser Land bewußt. Deshalb werden bei unseren generellen Überlegungen zur Lehrlingsproblematik nicht nur betriebswirtschaftliche, sondern auch volkswirtschaftliche Kriterien in Betracht gezogen, sagt ÖBB-Personalchef Dr. Wolfgang Moldaschl. Aus diesem Grund stellen die ÖBB – ein staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb – ihre gesamte Lehrlingsausbildungskapazität zur Verfügung und leisten so ihren konkreten Beitrag zur Lösung der aktuellen Lehrlingsproblematik.****

KONKRETE LÖSUNG FÜR FORDERUNGEN DER BUNDESREGIERUNG:
STIFTUNG FÜR BERUFSAUSBILDUNG
Die ÖBB gründeten eine Privatstiftung für Berufsausbildung, um eine volkswirtschaftlich zweifellos notwendige Lösung der Lehrlingsproblematik zu finden. "Durch das vielschichtige Tätigkeitsfeld der ÖBB gelten wir als Spitzenausbildner" erläutert Moldaschl und ruft die Wirtschaft zur Nachahmung auf. "Die Bundesregierung fordert zu Recht Ausbildungsplätze. Diese bieten wir im Rahmen unserer Stiftung an. Ein vorbildlicher und sinnvoller Lösungsansatz, der auch für andere Unternehmen geeignet ist."

ÖBB BILDEN DERZEIT 1.351 LEHRLINGE AUS
Die soziale und volkswirtschaftliche Verantwortung der ÖBB in konkreten Worten:
Heuer wurden 145 Lehrlinge von den ÖBB aufgenommen. In diesem Jahr bilden die ÖBB insgesamt 1.351 Lehrlinge aus, davon entfallen 354 auf die Privatstiftung für Berufsausbildung. Insgesamt übersteigt die Zahl der Lehrlinge den tatsächlichen Eigenbedarf.

IMPULSE FÜR UNSERE WIRTSCHAFT
Lehrlinge sind die Gestalter unserer Zukunft. Die Wirtschaft ist gefordert, für entsprechende Ausbildungsplätze und eine hohe Qualität der Ausbildung junger Menschen zu sorgen. Die ÖBB haben – ihrer hohen Verantwortung Rechnung tragend – weit mehr getan als sie mußten. Deshalb wurde auch die Stiftung für Berufsausbildung gegründet. Die neuerliche Genehmigung für die heurigen Lehrlingsaufnahmen bei der Stiftung für Berufsausbildung ist seitens des Wirtschaftsministeriums noch ausstehend.

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