"Innsbrucker Erklärung" an Kinnock und Einem übergeben

Bollmann: "Feindbilddenken" überwinden - Güterverkehr im Jahr 2000 muß von allen Verkehrsträgern gemeinsam bewältigt werden

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"Bloßes Feindbilddenken kann zu keiner befriedigenden Lösung der drängenden Güterverkehrsproblematik führen. Nur auf Grund sachlicher Analysen und unter Einbeziehung aller Verkehrsträger lassen sich brauchbare Strategien finden. Basis dafür sollte ein aus mehreren Komponenten bestehendes Gesamtkonzept sein, das u.a. eine Investitionsoffensive für die Verkehrsinfrastruktur vorsieht und auf Wettbewerb und marktfähigen Transportangeboten aufbaut", erklärte der Obmann der Bundessektion Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich, Komm.Rat Harald Bollmann, Dienstag in einem Pressegespräch zum Abschluß der Tagung der EU-Verkehrsminister in Feldkirch.

Im Rahmen dieser Tagung übergaben Sektionsobmann Dkfm. Harald Bollmann und Syndikus Dr. Viktor Navratil-Wagner die in der Vorwoche von Vertretern der Verkehrswirtschaft aus ganz Österreich ausgearbeitete "Innsbrucker Erklärung" an EU-Verkehrskommissar Neil Kinnock und den österreichischen Verkehrsminister und Ratsvorsitzenden Caspar Einem. Dieses Strategiepapier bündelt, wie berichtet, die Meinung sämtlicher in Österreich tätiger Verkehrsunternehmen zur aktuellen Frage der "Bewältigung des Güterverkehrs im Jahr 2000 plus". Erstmals ist es mit dieser Erklärung gelungen, zu den drei Megathemen "Alpenquerender Verkehr", "EU-Osterweiterung" und "Schienenliberalisierung" eine grundsätzliche Position der österreichischen Verkehrswirtschaft zu erarbeiten.

"Unsere Innsbrucker Erklärung wurde von den beiden Politikern mit großem Interesse zur Kenntnis genommen. Die Bundessektion Verkehr wird jetzt alles daransetzen, die Inhalte und Forderungen auf nationaler und internationaler Ebene durch professionelles Lobbying zu unterstützen und umzusetzen", führte Bollmann in dem von der Wirtschaftskammer Vorarlberg veranstalteten Pressegespräch aus.

Zu den Kernaussagen der Innsbrucker Erklärung gehört, so Bollmann, das Bekenntnis zu einem "dauerhaften, umweltverträglichen und wirtschaftlich effizienten europäischen Verkehrssystem auf der Grundlage des Prinzips der nachhaltigen Mobilität und eines fairen Wettbewerbs zwischen den Verkehrsträgern, in welchen alle Marktteilnehmer ihre Systemvorteile einbringen können".

Rückfragen & Kontakt:

Syndikus Dr. Viktor Navratil-Wagner
Tel. 501 05 DW 3251

Bundessektion Verkehr

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