STOISITS: HAIDER ODER DAS SPIEL MIT DEM ANTISEMITISMUS

Grüne: FPÖ-Steuerkonzepte erst nach Klärung der FPÖ-Mißwirtschaft klären

"Haider setzt auf den hundsgemeinen und latenten Antisemitismus und spielt damit zum Nutzen seiner infamen Aufrechnungspolitik. Ein solcher Politiker ist selbst hundsgemein, wenn er zudem ganz in der Tradition des Antisemitismus vor Verschwörungen, Anwälten und obskuren Vereinen warnt, an die gutes österreichisches Geld für Entschädigungen bezahlt werden soll. In diesem Licht richten sich auch die beschämenden Angriffe vor laufender Kamera auf Präsident Muzicant selbst", stellte namens der Grünen die Abgeordnete Terezija Stoisits fest. "Haider sollte weniger plappern, sondern vielleicht einmal Geschichte lernen".

Zu dem freiheitlichen Steuerkonzept meint die Grün-Abgeordnete, daß darüber erst diskutiert werden kann, wenn die Freiheitlichen ihre finanzielle Mißwirtschaft mit hunderten Millionen Steuergeldern geklärt hätten. "Die österreichischen Steuerzahler können sich jedenfalls beglückwünschen, daß diese Freiheitlichen keine Wirtschafts- und Finanzverantwortung in unserem Land haben", so Stoisits, die weiters von einem Erklärungsbedarf Haiders spricht, wie nach dem Salzburger Datenklau der FPÖ ein offensichtlich gefälschtes Papier der Gebietskrankenkassa in seine Hände gelangt. "Ob Haider-Wohnung, FPÖ-Parteifinanzen, Recherchemethoden oder die Seriosität von Spitzenfunktionären - in der politischen Umgebung Haiders stinkt es gewaltig", schließt Stoisits.

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