Michalitsch: NÖ setzt konkrete Schritte für die Attraktivierung der Mariazellerbahn

Niederösterreich, 13.09.98 (NÖI) "Die Talstrecke der Mariazellerbahn feiert heuer ihr 100jähriges Bestehen. Für das Land Niederösterreich kein Anlaß, in nostalgischer Verklärung den Blick nach rückwärts zu richten, sondern vielmehr dazu, konkrete Schritte in die Zukunft zu setzen. So soll der Betrieb in Zukunft durch strukturelle Änderungen wesentlich wirtschaftlicher geführt werden können", stellte heute LAbg. Martin Michalitsch fest.****

Wie ernst dem Land Niederösterreich die Erhaltung der Mariazellerbahn ist, beweist die jährliche Zahlung von 31
Millionen Schilling an die ÖBB allein für die Erhaltung des Personenverkehrs auf der Gesamtstrecke bis Mariazell. Nunmehr
liegt eine Studie der Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft, der ÖBB und des Landes Steiermark vor, in der zukunftsweisende Gesamtkonzepte für die Mariazellerbahn entwickelt wurden. Erstellt wurde diese Studie auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, dem die Attraktivierung dieser traditionsreichen Bahn besonders am Herzen liegt, freut sich der Abgeordnete.

"Aus touristischen und regionalwirtschaftlichen Gründen ist es besonders notwendig, die Mariazellerbahn zu erhalten. Allerdings kann Niederösterreich im Zuge der Modernisierung der Bahn nur Partner sein. Hier sind auch der Bund, die ÖBB und die Steiermark gefordert. Daß eine derartige Partnerschaft für alle Beteiligten Vorteile bringt, hat Niederösterreich bereits bei der Modernisierung der Zahnradbahn auf den Schneeberg vorexerziert. Diskussionen seitens der ÖBB über eine mögliche Einstellung des Güterverkehrs sind voreilig und unüberlegt", betonte Michalitsch. - 2 -

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