Grasberger: Sicherheit für Kinder an oberster Stelle

Kosten sollen von Bund übernommen werden

Niederösterreich, 12.9.1998(NÖI) "Der sichere Transport unserer Kinder hat absoluten Vorrang. Dennoch stöhnen Gemeinden und Eltern über die Neuerungen beim Kindertransport. Bekanntlich wurde ja die Zahl der Kinder, die transportiert werden dürfen, reduziert. Das erfordert aber zusätzliche Fahrten der vorhandenen Busse oder die Anschaffung neuer Busse. Die Kosten für diese Neuerungen schlagen sich direkt auf Gemeinden und Eltern nieder", stellte heute VP-Bundesrat Walter Grasberger fest.****

Sicherheit habe zwar ihren Preis, aber es könne nicht angehen, daß die Kosten auf die Eltern abgewälzt würden. Gerade im dünn besiedelten Bezirk Lilienfeld entstünden beachtliche Mehrkosten. "In diesem Punkt möchte ich ansetzen. Die Mehrkosten sollten durch Mittel aus dem Familienlastenausgleichsfonds aufgebracht werden", kündigt Grasberger eine Initiative beim Bund an. Gespräche im Familien- und Finanzministerium sollen zu einer befriedigenden Lösung führen.
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