Buchpreisbindung: Vorwürfe des Hauptverbands des österreichischen Buchhandels sind unzutreffend

Richtigstellung der Vertretung der EU-Kommission in Österreich

Wien (OTS) - Ein "Fact-Sheet" zur Buchpreisbindung, das Mitte Juli dieses Jahres im Internet- "Newsroom" der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich erschienen ist, erweckt nach einer heute vom Hauptverband des österreichischen Buchhandels veröffentlichten Presseaussendung den Eindruck, als stehe das Ergebnis des von der Europäischen Kommission eingeleiteten Verfahrens bezüglich der Buchpreisbindung bereits fest. Es ist nicht nachvollziehbar, warum der Hauptverband des österreichischen Buchhandels - übrigens mit zweimonatiger Verspätung - zu diesem Urteil kommt: Indem "Fact Sheet" wird ausdrücklich darauf hingeweisen, daß die Europäische Kommission entsprechend einem Ersuchen der EU-Kulturminister ein Gutachten über die Bedeutung des Absatzes 4 des Kulturartikels des EU-Vertrags für die grenzüberschreitende Buchpreisbindung vorlegen wird. Angesichts des derzeitigen Standes des Wettbewerbsverfahrens ist davon auszugehen, daß eine Entscheidung erst nach der Vorlage des Gutachtens erfolgen wird. Der Titel des "Fact-Sheet" ("Deutsch-österreichische Buchpreisbindung verletzt europäisches Wettbewerbsrecht") trifft übrigens nach wie vorzu.****

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in Österreich, Mag. Anton Leicht, Tel. 01/516 18 - 312.

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