Onodi: Maßnahmen für Trendwende bei Fraueneinkommen notwendig

Qualifizierungsmaßnahmen, Recht auf Teilzeitarbeit, Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen

St. Pölten, (SPI) - "Die aktuellen Zahlen zur Entwicklung der Einkommen von Frauen und Männern und insbesondere die Bestätigung der weit auseinanderklaffenden Einkommensunterschiede erfordern rasche Maßnahmen zur Einleitung einer Trendwende. "Dazu zählen die Anhebung der niedrigen Einkommen durch kollektivvertragliche Mindesteinkommen, Wiedereinstiegs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Frauen, rasche Umsetzung der im Nationalen Beschäftigungsplan beschlossenen Maßnahmen sowie Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie - wie z.B. das Recht auf Teilzeitarbeit für Eltern von Kleinkindern und der Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen", stellt die 2. Präsidentin des NÖ Landtages und St. Pöltner SP-Frauenvorsitzende, Abg. Heidemaria Onodi, heute fest.

Ebenso ist in diesem Zusammenhang eine vermehrte Öffentlichkeitsarbeit und damit eine verstärkte Bewußtseinsbildung anzustreben. Viele Frauen und Mädchen erleben sich im Berufsleben noch immer als das "schwache Geschlecht" und fühlen sich in der Durch- und Umsetzung ihrer Rechte ihren männlichen Kollegen unterlegen. Mit einer Aufklärungsoffensive in diesem Bereich könnte man sicher vieles bewegen. Die Aufklärungsarbeit muß hier bereits in der Ausbildung beginnen und sollte begleitend während des ganzen Berufslebens fortgesetzt werden. "Ich werde mich als St. Pöltner SP-Frauenvorsitzende jedenfalls diesem Thema verstärkt widmen", so Abg. Onodi.
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