Dirnberger: Krankenscheingebühr muß bei Einführung der Chipkarte fallen

Ausweitung der Selbstmedikation könnte Sozialversicherungen 3,5 Mrd. einsparen helfen.

Wien (OTS) - "Wenn die Chipkarte kommt, muß die Krankenscheingebühr fallen", das forderte heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB). Es hat bei der Einführung der Gebühr die fixe Zusage gegeben, daß diese nur solange eingehoben wird, solange es keine Chipkarte gibt. Die Bundesregierung wäre gut beraten, die bei der Einführung der Krankenscheingebühr gegebene Zusage an die Bevölkerung einzuhalten.

"Einsparungen für die Sozialversicherung würden sich vor allem durch eine Ausweitung der Rezeptfreiheit auf europäisches Niveau ergeben", fordert Dirnberger. Diese Selbstmedikation der Bevölkerung unter Kontrolle durch die Apotheker hätte ein Einsparungspotential für die Sozialversicherungen in der Höhe von S 3,5 Mrd. zur Folge.

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AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger

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