Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich. Aktionärsbrief der Rheinmetall AG - Teil 1 Rheinmetall 1998 auf der Erfolgsbahn

Düsseldorf (ots-Ad-Hoc-Service) - Die Highlights: Erneuter Sprung im Umsatz - Ertragsziel wird erreicht - Höchster Auftragseingang und Auftragsbestand in der
Rheinmetall-Geschichte

Der Rheinmetall-Konzern wird 1998 im Weltumsatz einen erneuten Sprung auf 8,1 Mrd DM machen. Das ist ein Zuwachs gegenüber 1997 von rund 23 %. Auch die Ertragssituation wird sich im geplanten Umfang weiter verbessern. Das Ziel ist "200 Mio DM plus". Mit 30.193 Mitarbeitern weltweit Ende Juni 1998, davon 8.031 im Ausland, gehört Rheinmetall auf seinen Kernarbeits- gebieten Automobiltechnik (40 % vom Weltumsatz), Elektronik (17 %), Wehrtechnik (29 %) und Maschinenbau (14 %) vom Standort Deutschland aus zu den starken Partnern im inter- nationalen Wettbewerb. Die Auftragslage des Konzerns ist gut. Für das ganze Jahr 1998 erwartet Rheinmetall Auftragseingänge von rund 8,5 Mrd DM (+ 18 %) und wird zum Jahresende

über einen Auftragsbestand von 7,1 Mrd DM (+ 8 %) verfügen. Damit berichtet Rheinmetall 1998 über die höchsten Werte im Auftragseingang und im Auftragsbestand in seiner Firmenge- schichte. Nach dem Quantensprung 1997 ist 1998 für Rheinmetall das Jahr des internen Wachstums und der Konsolidierung. Dabei wird Rheinmetall weiterhin aus finanziell abgesicherter Position alle Chancen wahrnehmen, um seine Kernarbeitsgebiete strategisch auszubauen, Komponenten und Module zu innovativen Systemen zusammenzufassen und durch Neu-Entwicklungen und Produktverbesserungen neue Marktfelder zu erschließen. Die zweite Tranche der Kapitalerhöhung über 15 Mio DM Vorzugs- kapital ist im Juni 1998 plaziert worden und bei stark enga- giertem Markt deutlich überzeichnet worden. Der Rußland-Umsatz der Rheinmetall-Gruppe beträgt bei einem Weltumsatz von 8,1 Mrd DM rund 13 Mio DM. Das sind nur 0,16 %. Hieraus sehen wir keine Ergebnis-Belastungen.

Veränderungen im Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis der Rheinmetall-Gruppe hat sich durch das vorhandene Synergie-Potential, Strukturveränderungen durch die erstmalige Hinzurechnung des ersten Quartals bei Kolbenschmidt Pierburg, den Zukauf von Beteiligungen Dritter (Erwerb eines 50 %-Anteils von Piaggio für das Pumpengeschäft von Kolbenschmidt Pierburg) sowie durch die erstmalige Kon- solidierung der seit 1. Januar 1998 industriell geführten KIH Kommunikations Industrie Holding AG geringfügig verändert.

Das 1. Halbjahr 1998

Umsatz 1. Halbjahr 1. Halbjahr Veränderungen 1998 1997 in % Konsolidierter Weltumsatz in Mio DM 3.596,7 2.656,7 + 35,4 Auslandsanteil in % 53,1 47,9 + 10,9

Der Umsatz der Rheinmetall-Gruppe lag im 1. Halbjahr 1998 mit insgesamt 3.596,7 Mio DM um 35,4 % über dem Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Am Gesamtumsatz des 1. Halbjahres 1998 sind die Unternehmens- bereiche Industrielle Elektronik mit 16 %, Wehrtechnische Elektronik mit 18 % (dabei entfallen 4,4 % auf die zivile Schiffselektronik), Wehrtechnik mit 10 %, Maschinenbau mit 12 % und Automobiltechnik mit 41 % beteiligt. Auf die Finanzbetei-ligung Bürosysteme entfallen nur noch 3 % des Konzernumsatzes der Rheinmetall-Gruppe.

Auftragslage 1. Halbjahr 1. Halbjahr Veränderungen 1998 1997 in % Auftragseingang in Mio DM 4.285,3 2.982,0 + 43,7 Auftragsbestand am 30.06. in Mio DM 7.350,5 6.287,0 + 16,9

Die Auftragslage der Rheinmetall-Gruppe ist gut. Der Auftrags-eingang belief sich im 1. Halbjahr 1998 auf 4.285,3 Mio DM und übertraf damit den Vorjahreswert um 43,7 %. Zu diesen guten Werten haben insbesondere die Unternehmensbe- bereiche Automobiltechnik, Wehrtechnische Elektronik und Wehr- technik beigetragen. Im Unternehmensbereich Automobiltechnik waren bedingt durch die gute Automobil-Konjunktur die Lieferabrufe mit 1.425,5 Mio DM (+ 15,7 % -vergleichbar gerechnet) besonders hoch. Aufgrund der verzögerten kartellrechtlichen Freigabe der Über- nahme der STN ATLAS Elektronik durch Rheinmetall (industrielle Führung) und seine Partner Energie Baden-Württemberg AG und British Aerospace plc. kam es im Unternehmensbereich Wehr- technische Elektronik in den ersten sechs Monaten 1997 zu einer Zurückhaltung der Kunden bei der Auftragserteilung, die jedoch im 2. Halbjahr 1997 abgebaut werden konnte. Diese positive Entwicklung setzte sich auch im 1. Halbjahr 1998 fort, so daß sich der Auftragseingang gegenüber dem Vergleichs-zeitraum des Vorjahres verdoppelte (+ 100 %). Die Zunahme bei den Auftragseingängen im Unternehmensbereich Wehrtechnik (+ 77 %) resultiert im wesentlichen aus der Erteilung von Großaufträgen für Munition durch das Verteidigungsministerium. Der Auftragsbestand betrug am 30. Juni 1998 7.350,5 Mio DM und ist damit um 16,9 % höher als im Vorjahr.

Investitionen und Abschreibungen

1. Halbjahr 1. Halbjahr Veränderungen 1998 1997 in Mio DM Investitionen in Sachanlagen in Mio DM 169,5 119,3 + 50,2 Abschreibungen auf Sachanlagen in Mio DM 179,7 131,0 + 48,7

Im 1. Halbjahr 1998 betrugen die Investitionen im Sachanlagever-mögen 169,5 Mio DM und lagen damit um 50,2 Mio DM über dem Vor-jahreswert.

Fortsetzung mit Teil 2!

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