Lembacher: Jugendarbeitslosigkeit in NÖ um 10,3% gesunken

Auch Frauen und ältere Arbeitslose berücksichtigen!

Niederösterreich, 10.9.1998 (NÖI) "Die Jugendarbeitslosigkeit ist gegenüber dem Vorjahr wieder um 10,3% gesunken. Die Zahl aller Beschäftigten ist um 1% gestiegen, das ist wieder deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Diese positiven Zahlen bestätigen uns in unserer Arbeitsmarktpolitik", freut sich LAbg. Marianne Lembacher.****

Kritik äußerte Lembacher allerdings an der Arbeitsmarktpolitik des Bundes. So dürfe es nicht länger geduldet werden, daß durch das unüberlegte Versprechen von Bundeskanzler Klima, für jeden jugendlichen Arbeitslosen einen Arbeitsplatz zu schaffen, auf
andere Problemgruppen vergessen wird. Dabei geht es insbesondere
um Frauen und ältere Arbeitslose. Daß diese Politik falsch ist, zeigt uns ein einfaches Beispiel: In Niederösterreich gibt es um ein Viertel mehr arbeitslose Frauen als arbeitslose Jugendliche,
so Lembacher.

"Ich fordere daher die zuständigen Regierungsmitglieder auf Bundesebene auf, sofort zu reagieren und auch Geld für Frauen und ältere Arbeitslose zur Verfügung zu stellen. Niederösterreich wird jedenfalls einen eigenen Weg gehen und als ersten Schritt einen
Teil des Geldes, das das AMS für Lehrstellensuchende zur Verfügung stellt, für diese beiden Gruppen aufwenden", betonte Lembacher.

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