VOTRUBA : LANGJÄHRIGE FORDERUNG FÜR FRAUENHÄUSER ERFÜLLTUtl.: Finanzielle Unterstützung darf nicht von zunehmender Gewalt abhängen

St. Pölten (SPI) Mit der nunmehrigen Einigung zwischen Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop und Finanzlandesrat Mag. Wolfgang Sobotka, mit einer Basisförderung in der Höhe von 80 Prozent die finanzielle Grundlage der 5 NÖ-Frauenhäuser unabhängig von der Anzahl der dort untergebrachten Frauen und Kinder abzusichern, ist eine langjährige Forderung der SPÖ-Frauen und der Frauenhäuser endlich erfüllt worden. Denn seit der Eröffnung des ersten NÖ-Frauenhauses in Mödling vor 15 Jahren war das Land nicht von der Notwendigkeit einer solchen Basisförderung zu überzeugen, erklärte Landesrätin Traude Votruba, die Mittwoch diese Einigung begrüßte.****

Bisher war es so, daß die Förderung der Frauenhäuser abhängig von der Anzahl der betreuten Frauen und Kinder war. "In den erfreulichen Zeiten geringerer Gewalt gegen Frauen und Kinder haben die Frauenhäuser unerfreuliche Finanzierungsprobleme überstehen müssen, was an sich ja absurd war, da sie unabhängig von der Förderung parat stehen müssen, wenn Frauen Hilfe suchen. Mit der neuen Mischförderung – 80 Prozent Basisförderung plus leistungsorientierter Einzelfallförderung - ist dieses förderungspolitische Unding nun endlich vom Tisch", betonte die Landesrätin. Einziger Wermuthstropfen dabei ist die lange Zeit, nämlich 15 Jahre, die verstreichen mußten, um diese sinnvolle Änderung durchzusetzen, so Votruba abschließend.
(Schluß)nk/wb

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