Zukunftsweisender KV-Abschluß bei den Seilbahnen

Wolf: Beweis für gut funktionierende Sozialpartnerschaft - Neues Gehaltsschema vereinbart

Wien (PWK) - Nach rund zweieinhalbjährigen intensiven
Verhandlungen hat sich jetzt die österreichische Seilbahnwirtschaft mit der Gewerkschaft auf einen neuen Kollektivvertrag geeinigt. Dieser erlaubt es der Branche, den gestiegenen Anforderungen an moderne Dienstleistungsunternehmen wesentlich besser als bisher Rechnung zu tragen, erklärt der Geschäftsführer des Fachverbandes der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich, Dr. Erik Wolf. ****

Der Kollektivvertrag sieht für die rund 12.000 bis 15.000 Beschäftigten der 225 heimischen Seilbahnunternehmen rückwirkend ab 1. September eine Gehaltssteigerung um 1,9 Prozent vor. Dazu kommt zusätzlich eine einmalige Abschlagszahlung für die kollektivvertragslosen Monate Mai bis August 1998 in Höhe von 2.100 Schilling.

"Das Abkommen ist ein Beweis für die gut funktionierende Sozialpartnerschaft. Die Gewerkschaft HTV (Handel/Transport/Verkehr) mit Sekretär Rudolf Tresdner stimmte einem neuen Gehaltsschema zu, das auf die Interessen der jüngeren Mitarbeiter Rücksicht nimmt", betont Wolf. Die Gehälter im unteren Bereich werden deutlich angehoben, im oberen Bereich hingegen gebremst. Ebenfalls mit 1. September hat man sich vom "Status der Unkündbarkeit" verabschiedet. Bisher kamen Mitarbeiter der Seilbahnwirtschaft nach 15 Dienstjahren in den Genuß einer de facto-Pragmatisierung, was jetzt nicht mehr möglich ist.

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Geschäftsführer Dr. Erik Wolf
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Fachverband der Seilbahnen

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