Koczur: Mehrkosten der Kindergartentransporte aus dem Familienlasten-Ausgleichsfonds

Entlastung der Eltern und Gemeinden

St. Pölten, (SPI) - "Ab nächstem Jahr – für gewerbliche Schüler- und Kindertransporte aufgrund entsprechender Vorgaben der Finanzlandesdirektionen bereits ab Beginn des laufenden Schuljahres 1998/99 - gilt für Kinder- und Schülertransporte die "ein-Kind-ein-Sitz"-Regelung. Damit erhalten die Kinder nicht nur einen erhöhten Sicherheitsstandard durch die Möglichkeit des Angurtens, auch der Reisekomfort für die Kleinsten wird erhöht. Im Zusammenhang mit dieser Novelle, die nun nach fünf Jahren mit Beginn nächsten Jahres endgültig in Kraft tritt, kommt es naturgemäß zu budgetären Mehrbelastungen der Gemeinden, aber auch zu Mehrbelastungen der Brieftaschen der Eltern", stellt der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Anton Koczur, heute fest.****

Familienminister Bartenstein sucht derzeit nach Möglichkeiten, seine Überschüsse aus dem Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) "unters Volk zu bringen" – die Kindergartentransporte wären sicher eine überlegenswerte Variante. "Der Familienminister könnte seine Überschüsse zur Abdeckung der Mehrkosten für die Gemeinden und die Eltern zweckwidmen, damit wäre allen geholfen und wohl auch eine den Intentionen des FLAF entsprechende Verwendung sichergestellt. Die Sicherheit der Kinder muß uns einfach etwas wert sein", so Klubobmann Koczur abschließend.
(Schluß) fa

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200

Landtagsklub der SPÖ NÖ

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI