FP-Rosenkranz: FP-NÖ politisch voll handlungsfähig

Vorbereitung auf Herbstarbeit im Gange

St. Pölten, OTS - Mit völligem Unverständnis reagiert die freiheitliche Landesparteisekretärin LAbg. Barbara Rosenkranz auf eine jüngste Äußerung des ÖVP Klubobmanns Ernst Strasser, wonach er lediglich zwei Drittel des Landtages und acht Neuntel der Landesregierung als voll handlungsfähig bezeichnet und die FPÖ offensichtlich nicht.****

"Wahr ist, daß die finanzielle Lage der FP-Niederösterreich ernst ist, wir aber durchwegs in der Lage sind, unsere Probleme zu lösen, wenn man uns läßt. Daß die politische Arbeit unter der momentanen Situation leidet, dafür gibt es nicht einmal Indizien", so Rosenkranz. Allein die couragierte Stellungnahme gegen den Blutkünstler Nitsch und die Aufdeckung des Heimatwerbungskandals hätten gezeigt, daß die FPÖ voll handlungsfähig sei. Nun bereiten sich die freiheitlichen Mandatare seriös auf die Herbstarbeit vor.

Eine Unverschämtheit sei es, wenn Strasser der FPÖ vorwerfe, sie habe die Wähler betrogen.
"Diese erkennen sehr wohl, daß die FPÖ sofort nach Bekanntwerden des Skandals reagiert und sich von allen Personen, die in die Affäre Rosenstingl verstrickt waren, getrennt hat", ist die Landesparteisekretärin überzeugt. Wie auch jüngste Urteile gegen News belegen, sind die Machinationen dem Alleingang einiger weniger zuzurechnen. "Rot uns Schwarz dagegen scheuen sich nicht, gerade den politsch verantwortlichen Berhard Gratzer mit einem Landtagsmandat zu belohnen."

Klar zu erkennen ist: Im Fall der FP-Niederösterreich geht es nicht um wirtschaftliche Fragen, sondern vor allem um die politsche Beschädigung einer Oppositionspartei, die auch nach der Causa Rosenstingl das Vertrauen von weit mehr als eine Million Wähler hat.

Abschließend erinnert Rosenkranz daran, daß die Prüfung der Finanzgebarung einer Landespartei einen beeideten Wirtschaftsprüfer und dem Rechnungshof-Ausschuß obliegt, und nicht der ÖVP, wie von Ernst Strasser selbstherrlich verkündet.

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