Vladyka: Handys für Dreijährige ersetzen nicht familiäre Kommunikation

Handy-Marketingstrategie Sicherheit entbehrt hier jeder Grundlage

St. Pölten, (SPI) - "Die vorgesehene Vermarktung von Handys für dreijährige Kinder ist in zweifacher Hinsicht sehr problematisch. Weder ersetzen Handys die unbedingt notwendige familiäre Kommunikation und die körperliche Nähe für unsere jüngsten Staatsbürger, noch gibt ein Handy in der Hand eines Dreijährigen den Erziehungsberechtigten und -verantwortlichen auch nur näherungsweise ein erhöhtes Sicherheitsgefühl. Ein "technisches Spielzeug” wie ein Handy darf keinesfalls dazu animieren, Kinder in diesem Alter aus der Ruf- und Sichtweite von Erwachsenen zu lassen”, stellt SP-Landtagsabgeordnete Christa Vladyka heute fest.****

Hier ist seitens der Produzenten eine sachlichere Diskussion angebracht - eine auf die erwähnten Argumente aufbauende Marketingstrategie beinhaltet ein Gefahrenpotential, daß wir nicht akzeptieren dürfen. Ein Handy ist in diesem Lebensalter nicht mehr als ein hochtechnisiertes Spielzeug für Kinder, dessen Sinnhaftigkeit auch einmal hinterfragt werden soll. "Den
Teddybären einfach durch ein buntes, leuchtendes und sprechendes "Plastikding” zu ersetzen, kann gefährlich werden. Hier ist anzustreben, durch Kinderpsychologen und Experten eine umfassende Aufklärung der Eltern zu ermöglichen”, so Vladyka. "Ich fordere daher die verantwortlichen Manager des Mobiltelefonkonzerns auf, diese Maßnahmen, aber auch die Befürchtungen in ihre "Marketingstrategie” einzubeziehen und nicht durch falsche Argumente die Konsumenten in Sicherheit zu wiegen”, so Vladyka abschließend.
(Schluß) fa

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200

Landtagsklub der SPÖ NÖ

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI