Mikl-Leitner erwartet klare Aussagen zum FPÖ-Finanzdebakel

Kein Steuergeld für Schuldenabbau

Niederösterreich, 8.9.1998(NÖI) "Für den Abbau des FPÖ-Schuldenbergs darf kein Steuergeld verwendet werden. Eine ebenso klare und unmißverständliche Aussage erwarte ich mir auch von der FPÖ-Spitze bei ihrer Klausur", stellte heute VP-Landesgeschäftsführerin Mag. Johanna Mikl-Leitner aus Anlaß der FPÖ-Klausur in Pörtschach fest. Das FPÖ-Schuldendesaster nur "am Rande" zu behandeln, sei eine Brüskierung der Steuerzahler. Es sei an der Zeit, daß der Steuerzahler wisse, woran er bei der FPÖ ist.****

"Denn offenbar werden bei der FPÖ nun alle früheren Versprechungen über den Haufen geworfen. Es scheint, als hätte niemand mehr in der FPÖ ein schlechtes Gewissen, wenn über die Parteienförderung Steuergeld zur Bereinigung der FPÖ-Pleite verwendet wird", spielt Mikl-Leitner auf die jüngsten Aussagen von Generalsekretär Westenthaler im "profil" an.

Die VP-Managerin kündigte auch an, daß man sich genau anschauen werde, wie das Auslandsbüro der FPÖ in den USA finanziert wird. Man werde ein besonders wachsames Auge darauf werfen, denn der Steuerzahler darf durch die FPÖ nicht erneut belastet werden. "Allzu oft schon haben sich Versprechungen der Freiheitlichen über Finanzierungsmodelle in Luft aufgelöst", schenkt Mikl-Leitner den FP-Ankündigungen, daß Privatleute das US-Büro bezahlen, wenig Glauben.

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