ITF soll Wahrheitsbeweis für verbale Verunglimpfungen antreten

Mehr als 70 % der Berufskraftfahrer im Nahverkehr bei Versorgung und Entsorgung tätig

Wien (PWK) - Die österreichischen Transporteure wehren sich gegen die Verbalverunglimpfungen der Gewerkschaften anläßlich des Aktionstages am Brenner. Offenbar sind der Internationalen Transportarbeiterföderation (ITF) die österreichischen Verhältnisse wenig bekannt. "Die von ihr geschilderten Fälle können in Österreich höchstens Einzelfälle sein. Die Mehrzahl der Berufskraftfahrer (70 %) arbeitet im Nahverkehr für Ver- und Entsorgung", so Rudolf Bauer, Geschäftsführer des Fachverbandes Güterbeförderungsgewerbe in der Wirtschaftskammer Österreich. ****

Der ITF scheint auch nicht bekannt zu sein, daß für Übertretungen der Arbeitszeit Höchststrafen bis 50.000,- Schilling für Unternehmer und 30.000,- Schilling für Berufskraftfahrer vorgeschrieben sind.

Die österreichischen Transporteure haben in den letzten Jahren mehr als 10 Milliarden Schilling in neue abgasarme und lärmarme Fahrzeuge investiert. Ein Großteil dieser Investitionen mußte auf Kreditbasis erfolgen, da der Investitionszyklus für Fahrzeuge durch den technischen Fortschritt verkürzt wurde. Diese Neuinvestitionen sind ein wesentlicher Beitrag der Arbeitgeber zur Arbeitsplatzsicherung. Ein Transporteur, der mittelfristig keine umweltfreundlichen Fahrzeuge einsetzt, muß damit rechnen, plötzlich ohne Kunden und ohne Aufträge dazustehen. Der einzige Beitrag der Gewerkschaft zu diesem Thema sei eine Demonstration am Brenner, so Bauer.

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