Muzik: LKW-Verkehrslawine überrollt Ostösterreich

Wichtige Verkehrsinfrastrukturvorhaben müssen rasch in Angriff genommen werden

St. Pölten, (SPI) - "Die Verkehrssituation in Ostösterreich und im besonderen in Wien und im Wiener Umland zeigt in den vergangenen Monaten ein prekäres Bild - alltäglich Staus auf den völlig überlasteten Transitrouten, ein Berufsverkehr, der -wenn überhaupt - nur mehr im Schritttempo vorankommt und eine Unfallstatistik, in welcher Unfälle mit Lkw-Beteiligung noch immer die Mehrheit sind. Ohne rasche Gegenmaßnahmen droht die Situation in wenigen Jahren
zu eskalieren”, stellt der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Hans Muzik, heute fest.****

"So läßt die Einführung einer flächendeckenden Lkw-Maut auf dem hochrangigen Straßennetz noch immer auf sich warten, viele
wichtige Straßenverkehrsprojekte sind daher aufgrund von
Geldmangel weiterhin blockiert”, so Muzik. Die Bundesregierung muß daher so rasch als möglich das Lkw-Road-Pricing einführen, um Finanzmittel für wichtige Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen zu luckrieren. Dazu zählen beispielsweise die Nordautobahn, die S 34 bzw. B 334 im Zentralraum St. Pölten, eine neue Donaubrücke bei Traismauer, die B 301 und die Nordostumfahrung bei Wien. Selbstverständlich muß auch der Ausbau der internationalen Schienenverbindungen für den Güterverkehr forciert werden. "Vieles dauert hier einfach viel zu lange und die vom Schwerverkehr
geplagte Bevölkerung muß die Zeche einer "Verkehrsliberalisierung” zahlen, die keinerlei Rücksicht auf die Umwelt und die Lebensqualität der Menschen zu nehmen scheint”, so der SP-Verkehrssprecher abschließend.
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