AK Preisvergleich: Milch in Wien teurer als in Berlin

Wien (OTS) – Milch und Milchprodukte wie Rahm, Butter oder Joghurt
sind in Wien um durchschnittlich 13 Prozent teurer als in der deutschen
Bundeshauptstadt. Diese Preisunterschiede orteten die AK Konsumentenschützer bei einer Untersuchung im Mai/Juni dieses Jahres. Auch in Wien sind Preisvergleiche zwischen den
Supermärkten lohnend, empfiehlt die Arbeiterkammer. ****

Der Genuß von Milch und Milchprodukten kommt den Wienern deutlich teurer als den Berlinern. Die Preiserhebung der AK ergab einen Preisunterschied von durchschnittlich 13 Prozent. Verglichen wurde pasteurisierte Vollmilch, Frischmilch, Teebutter, pasteurisierter Rahm und probiotisches Joghurt. Die Produkte stammten aus 14
Wiener und 20 Berliner Supermärkten. Wie üblich sind die Preise mehrwertsteuerbereinigt da in den beiden Ländern unterschiedliche Mehrwertsteuer-Sätze bestehen (Deutschland 7 Prozent, Österreich 10 Prozent).

Die größten Preisunterschiede wurden mit 20 Prozent bei der Milch festgestellt. Pasteurisierte Vollmilch zum Beispiel bekommt man in Berlin schon um 5,20 Schilling (exkl. MWSt) per Liter. In Wien bezahlt man für die billigste Milch 8 Schilling (exkl. MWSt). Auch bei probiotischem Joghurt gingen die Preise auseinander. 4x 100 g Actimel natur von Danone kosten in Wien durchschnittlich 19 Schilling (exkl. MWSt), in Berlin war das selbe Produkt um 2 Schilling billiger. Bei Teebutter waren die Unterschiede nicht so ausgeprägt, die Wiener Butter war aber immerhin um 7 Prozent teurer.

Die AK Konsumentenschützer empfehlen, auch in Wien die Preise zu vergleichen. Die Unterschiede bei Milch und Milchprodukten
betrugen im Mai/Juni in den Wiener Supermärkten bis zu 30 Prozent.

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