Neu für Informationstechnologie-Unternehmen: Programmierfehler ab sofort versicherbar

Wien (OTS) - Niemand will beim Erstellen seiner Leistung Fehler machen. Die Wahrscheinlichkeit, daß dies trotzdem passiert, ist gerade in der Informationstechnologie sehr hoch. Unter bestimmten Konstellationen können dadurch schwerwiegende Schäden verursacht werden. Speziell kleine Unternehmen können dann Schadenersatzforderungen gegenüberstehen, die ihre finanzielle Substanz extrem gefährden.

Allgemein wird angenommen, daß durch eine herkömmliche Haftpflichtversicherung und den in dieser Branche verwendeten Freizeichnungsklauseln ausreichend Schutz besteht. Irrtum. Herkömmliche Haftpflichtversicherungen berücksichtigen die speziellen Anforderungen von IT-Unternehmen kaum. Reine Vermögensschäden (z.B. Betriebsstillstand infolge eines Softwarefehlers) sind gar nicht versichert. Die Praxis zeigt, daß auch Freizeichnungsklauseln in den Geschäftsbedingungen im Ernstfall nicht halten können bzw. gegenüber Dritten grundsätzlich unwirksam sind.

Gemeinsam mit dem Fachverband in der Wirtschaftskammer hat Zürich Kosmos eine spezifische Lösung für IT-Unternehmen erarbeitet. Die Österreichische Haftpflichtversicherung für Informationstechnologie (ÖHIT) bietet genau den Schutz, der die Existenz dieser Unternehmen bei möglichen Schadenersatzforderungen sichert. Zürich Kosmos hilft bei der Abwehr unberechtigter Schadenersatzforderungen. Bei berechtigten bezahlt sie das, was ohne Versicherungsschutz selbst bezahlt werden müßte.

Die Österreichische Haftpflichtversicherung für Informationstechnologie besteht aus zwei Teilen: einer Grunddeckung, die einer Betriebshaftpflichtversicherung entspricht und alle für die IT-Branche notwendigen Deckungserweiterungen enthält, sowie einer Produktbausteindeckung, die alle Schäden deckt, die das Produkt der Versicherten verursacht. Auch der notwendige Versicherungsschutz fürreine Vermögensschäden (z.B. Gewinnentgang) ist in dieser Deckung inkludiert.

Versicherbar sind somit Schäden infolge von

  • fehlerhaft erstellter Software,
  • mangelhafter Wartung,
  • fehlerhafter Analyse,
  • fehlerhafter Beratung,
  • Datenlöschung usw.

Internationale Trends zeigen, daß Berater heute zunehmend von ihren Kunden für mindererfüllte Aufträge zur Veranwortung gezogen werden. Damit erhöht sich nicht nur das Risiko für den Softwareentwickler, sondern es wird auch die Vertrauensbasis zwischen Berater und Klienten gestört. Der Abschluß einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung minimiert somit nicht nur das Risiko des Entwicklers, sondern gibt auch dem Klienten die Sicherheit, im Falle einer Fehlleistung für den allfällig entstandenen Schaden entschädigt zu werden.

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