Sacher: Wichtige Verkehrssicherheitsmaßnahmen zum Schulbeginn

Erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme gefordert

St. Pölten, (SPI) - "Rückwirkend ab 1. 1. 1998 ist für Schülerbusse ein Sicherheitsspiegel, der dem Fahrer ermöglicht, den Türbereich vollständig einzusehen, zwingend vorgeschrieben. Unterstützend und ebenfalls ab 1. 1. 1998 in Kraft ist vorgesehen, daß die Innenbeleuchtung in Schulbussen erst erlöschen darf, wenn alle Türen vollständig geschlossen sind. Weiters endet mit Beginn des kommenden Jahres die fünfjährige Übergangsfrist, für eine bisher bestehende Sonderregelung, nach der es erlaubt war in Kleinbussen pro Beifahrersitz zwei Kinder zu befördern. Ab nächstem Jahr gilt die "ein-Kind-ein-Sitz"-Regelung - damit werde auch das Angurten der Kinder ermöglicht", stellt der Kremser SP-Landtagsabgeordnete Ewald Sacher heute fest.****

Weiters ist eine Regelung in Vorbereitung, nach der alle
Schulbusse mit Warntafeln ausgestattet werden sollen, die durch Blinken anzeigen, daß Kinder ein- oder aussteigen. "Alle technischen Vorkehrungen sind aber nur dann zielführend, wenn sich die Verkehrsteilnehmer ihrer besonderen Verantwortung gegenüber
den Kindern im Straßenverkehr bewußt sind. Nach wie vor werden viel zu viele Kinder auf den Straßen verletzt oder getötet, besonders die Jüngsten sind auf ihrem Schulweg besonders gefährdet", so Sacher weiter.

"Mit heutigen Tag beginnt für tausende niederösterreichische "Taferlklassler" zum ersten Mal der "Ernst des Lebens". Wenn sie heute auch in Begleitung ihrer Eltern den Schulweg beschreiten, so werden viele von ihnen diesen später alleine bewältigen müssen. Deshalb führen die NÖ Sozialdemokraten auch heuer wieder eine besondere Aktion zur Bewußtseinsbildung der Verkehrsteilnehmer durch. Mit Plakaten, Transparenten und Inseraten wird auf die besondere Situation der Kinder zum Schulbeginn aufmerksam gemacht. Ich apelliere daher an alle Verkehrsteilnehmer, sich ihrer Verantwortung bewußt zu sein und jedem Kind im Straßenverkehr jene Aufmerksamkeit zu widmen, als wäre es ihr eigenes", so Abg. Sacher abschließend.
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