HÖGER: WEGFALL DER LANDESUMLAGE HEUER ÜBER 1 MILLIARDE

Sonntagberg feiert 10 Jahre Markterhebung mit LHStv. Höger

St. Pölten (SPI) Mit dem nach jahrelangem, unermüdlichen Kampf der SPÖ durchgesetzten Wegfall der Landesumlage blieben bereits 1997 über eine Milliarde Schilling in den Gemeindekassen – und so wie heuer werden es jedes Jahr mehr. Mit diesem größten Finanzschub für unsere Kommunen in der Geschichte Niederösterreich haben wir erreicht, daß die Gemeinden nicht mehr um ihr 'eigenes Geld beim Land bitten‘ müssen, sondern gemeinsam mit ihren Bürgern eigenverantwortlich über die Verwendung entscheiden können, erinnerte Landeshauptmannstellvertreter Ernst Höger Sonntag bei der großen Feier aus Anlaß des 10-Jahres Jubiläums und der 25-jährigen Partnerschaft mit der ungarischen Stadt Sarvar in Sonntagberg. "Der Wegfall der Landesumlage unter Aufrechterhaltung der vollen Förderungstätigkeit der Fonds sind neben der Regionalisierung die Grundlage der guten Wirtschaftsdaten des Landes, denn in Summe stellen die Gemeinden den größten Investor Niederösterreichs dar", betonte Höger.****

Gerade die Gemeinden als der unmittelbare Lebensraum der Menschen sind die Grundlage der hohen Lebensqualität in Niederösterreich. "Denn das Land kann nur so lebens- und liebenswert sein, wie die Summe seiner kleinsten Einheiten – unsere Dörfer, Märkte und Städte", stellte der Landeshauptmannstellvertreter klar. Aus der Kraft und den Ideen unserer Gemeinden müssen wir Niederösterreich in seiner Gesamtheit weiterentwickeln. "Es ist unmöglich zentral zu verordnen, wie die Menschen zu leben haben oder zu bestimmen, was für sie das Beste wäre. Wir müssen ihnen vielmehr die Mittel in die Hand geben, damit sie ihre Ideen vor Ort, in der eigenen Heimatgemeinde, verwirklichen können. Hunderte Regionalisierungsprojekte haben bereits Investitionen von über 13 Milliarden Schilling in allen Regionen ausgelöst – und die Regionalisierung, die bereits in ihrer Halbzeit die Hauptstadtinvestitionen überflügelt hat, läuft noch 10 Jahre weiter!", hob Höger hervor.

"Die gemischte Wirtschaft aus privaten Unternehmen und öffentlichen Investitionen sind das Geheimnis der Wirtschaftspolitik Niederösterreichs und schafft zugleich Arbeit und soziale Sicherheit – denn der freie Markt baut keine Spitäler und Sozialzentren, keine Kindergärten und Schulen, keine Kläranlagen und Kanäle und keine Wohnungen, die sich ein arbeitender Mensch auch leisten könnte", so der Landeshauptmannstellvertreter, der abschließend ein klares Bekenntnis zu Niederösterreich als Industrie- und Wirtschaftsstandort ablegte, weil nur die Wertschöpfung aus der Arbeit unsere hohen sozialen Standards garantieren kann.
(Schluß)nk/wb

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