Ernährung, Landwirtschaft, Medizintechik und soziale Dienst

Bauer forciert Aufbau einer "Heathcare-Industrie" in NÖ

St.Pölten (NLK) - Im Gesundheitswesen in Niederösterreich soll in den nächsten Jahren ein sogenannter virtueller Forschungs-, Technologie- und Ausbildungscluster aufgebaut werden, um in den Bereichen Medizintechnik und medizintechnische Biologie, Ernährung und Landwirtschaft sowie Management und soziale Dienste im Gesundheitswesen alle bereits vorhandenen Einrichtungen und Ressourcen zu nützen, Entwicklungen voranzutreiben, Vernetzungen und Verbindungen durchzuführen und vorhandenes Wachstumspotential zu nützen, betonte heute Landesrat Dr. Hannes Bauer in einem Pressegespräch. In allen vier Bereichen (Teilclusters) gebe es in Niederösterreich bereits, was Aus- und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung sowie Technologietransfer und Dienstleistungen anbelange, verschiedenste Einrichtungen für den Aufbau der "NÖ Healthcare-Industrie" wie beispielsweise die Donau-Universität Krems oder das Austrian Research Center Seibersdorf (Medizintechnik und medizintechnische Biologie), Höhere Technische Lehranstalten in Hollabrunn, Klosterneuburg und Wieselburg (Ernährung), die Landwirtschaftliche Fachschule Molln, die Bundesversuchsanstalt Wieselburg und die Versuchsanstalt Tulln (Landwirtschaft). Ein weiterer wichtiger Aspekt seien bestehende Kooperationen mit Universitäten, die fortgesetzt und intensiviert werden sollen. Auch die industrielle Zielgruppe soll klar definiert sein. Bauer will in das geplante Clusterkonzept außerdem noch verschiedene Fachhochschul-Studiengänge und die Regionalen Innovationszentren miteinbeziehen, um eine optimale Struktur zu schaffen. Zudem soll ein Clustermanagement eingesetzt werden, das sowohl für die Planungsarbeiten als auch für die Start- und Umsetzungsbetreuung zuständig ist.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2163

Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK