GERSTBACH FORDERT S-BAHN-STATION SANKT VEIT

Hietzinger wollen Attraktivierung der Verbindungsbahn

Wien (ÖVP-Klub) - "Mit dem Baubeginn des Lainzer Tunnels,
der vielleicht schon im Jahr 2005 fertiggstellt sein wird, wird
die Hietzinger Verbindungsbahn noch nicht entlastet. Meine Zustimmung zum Tunnelbau hängt wesentlich davon ab, welche Verbesserungsmaßnahmen auf der Verbindungsbahn durchgeführt werden", erklärte heute der Hietzinger Bezirksvorsteher Dipl.-Ing. Heinz Gerstbach. *****

"Für alle, die in Hietzing zu Hause sind oder in Hietzing zu tun haben, ist es wichtig, daß die Verbindungsbahn nicht zu einem Mauerblümchen im Wiener Eisenbahnnetz verkommt." Deshalb fordert Gerstbach schon jetzt die Errichtung der Station St. Veit bei der Hietzinger Hauptstraße und umfassende Lärmschutzeinrichtungen. Weitere Forderungen der Hietzinger Bezirksvertretung: Sofortiger Planungsbeginn für Unterführungen, die neue Station Stranzenbergbrücke und Intervallverdichtungen.

Um die Attraktivität der Schnellbahn als öffentliches Verkehrsmittel zu steigern, ist die Planung und Wiedererrichtung
der Station St. Veit im Bereich der Hietzinger Hauptstraße zu beginnen. Auch mit der Umsetzung dieser Maßnahme ist nicht auf den Lainzer Tunnel zu warten, weil sie ohne merkliche Beeinträchtigung des Bahnbetriebes schon jetzt gebaut werden kann.

Der Lainzer Tunnel wird zwar eine Verringerung, aber keine völlige Beseitigung des Luftschalles entlang der bestehenden Trasse bewirken. Daher ist unverzüglich mit der Planung von Lärmschutzmaßnahmen in den am stärksten belasteten Bereichen zu beginnen.

Die Verbindungsbahn teilt den Bezirk derzeit entzwei. Da eine Tieflegung der Trasse aus finanziellen, ökologischen oder anderen Gründen nicht möglich sein wird, ist raschest und ohne Rücksichtnahme auf einen allfälligen Baubeginn des Lainzer Tunnels mit der Planung von Straßenunterführungen zu beginnen.

Nach Inbetriebnahme des Lainzer Tunnels ist mit der weiteren Verbesserung des Schnellbahnverkehrs zu beginnen. Dazu gehören insbesondere der Bau einer weiteren Station bei der Stranzenbergbrücke und eine durchgehende Intervallverdichtung auf einen Viertelstundentakt.

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